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Komponist

Werke in der Edition Dohr

Robert Schumann
 

Robert Schumann / verlag dohr köln
Robert Schumann
(aus: Hans-Joachim Wagner: Begegnungen)


Schumann Briefedition

hg. vom Robert-Schumann-Haus Zwickau
in Verbindung mit der Robert-Schumann-Forschungsstelle Düsseldorf

siehe www.schumann-briefe.de

Die Schumann-Briefedition wählt eine nach Korrespondenzpartnern geordnete Anlage, wobei jeweils der gesamte Briefwechsel mit abgesandten und empfangenen Briefen ediert wird. Durch dieses Konzept einer Korrespondenzausgabe, bei der auch die Briefe an Robert und Clara Schumann eingeschlossen sind, erhält das Projekt eine grundsätzliche Bedeutung für die gesamte Musik- und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts. Da die Korrespondenzen Robert und Clara Schumanns oft eng ineinander greifen, wurde auf eine Aufteilung in separate Reihen verzichtet. In Bezug auf Robert Schumann wird eine Gesamtausgabe sämtlicher überlieferter Briefe, die von ihm geschrieben oder empfangen wurden, angestrebt. In Bezug auf Clara Schumann erfolgt eine Komplettedition von Briefwechseln mit ausgewählten Korrespondenzpartnern. Die ausführlichen Kommentare folgen den einzelnen Briefen, außerdem erhält jeder Brief einen textkritischen Apparat.


I. Familienbriefwechsel
II. Briefwechsel mit Freunden und Kollegen
III. Verlegerbriefwechsel (Editionsleitung: Thomas
Synofzik und Michael Heinemann)
Anhang (Briefverzeichnisse)

bereits erschienen:

  • Schumann Briefedition, Serie II: Freundes- und Künstlerbriefwechsel, Band 1: Robert und Clara Schumann im Briefwechsel mit der Familie Mendelssohn, hg. von Kristin R. M. Krahe, Katrin Reyersbach und Thomas Synofzik
    520 S., Register, Leinen
    ISBN 978-3-86846-012-4
    EURO 69,80 (Einzelbezug); Subskriptionspreise: EURO 64,80 (Serie); EURO 59,80 (Gesamtedition)
  • Schumann Briefedition, Serie III: Verlegerbriefwechsel, Band 3: Leipziger Verleger III: Friese, Hofmeister, C. F. Peters, Siegel, hg. von Petra Dießner, Irmgard Knechtges-Obrecht und Thomas Synofzik
    442 S., Register, Leinen
    ISBN 978-3-86846-037-7
    EURO 59,80 (Einzelbezug); Subskriptionspreise: EURO 54,80 (Serie); EURO 49,80 (Gesamtedition)
  • Schumann Briefedition, Serie III: Verlegerbriefwechsel, Band 5: Verlage und West- und Süddeutschland, hg. von Hrosvith Dahmen und Thomas Synofzik
    530 S., Register, Leinen
    ISBN 978-3-86846-039-1
    EURO 69,80 (Einzelbezug); Subskriptionspreise: EURO 64,80 (Serie); EURO 59,80 (Gesamtedition)
  • Schumann Briefedition, Serie III: Verlegerbriefwechsel, Band 6: Verlage in Berlin und Hamburg, hg. von Hrosvith Dahmen, Michael Heinemann, Thomas Synofzik und Konrad Sziedat
    544 S., Register, Leinen
    ISBN 978-3-86846-045-2
    EURO 69,80 (Einzelbezug); Subskriptionspreise: EURO 64,80 (Reihe); EURO 59,80 (Gesamtedition)
  • Schumann Briefedition, Serie III: Verlegerbriefwechsel, Band 7: Verlage Nord- und Ostdeutschland, hg. von Hrosvith Dahmen, Michael Heinemann, Thomas Synofzik und Konrad Sziedat
    472 S., Register, Leinen
    ISBN 978-3-86846-040-7
    EURO 64,80 (Einzelbezug); Subskriptionspreise: EURO 59,80 (Reihe); EURO 54,80 (Gesamtedition)

Pressestimme zur Briefedition

(Zum Erscheinen der ersten beiden Bände)

"Eine Jahrhundertedition ist anzuzeigen, deren Gewicht bei der zentralen Stellung, die das Ehepaar Schumann im deutschen Musikleben innehatte, wohl kaum noch begründet zu werden braucht. Man sollte sie in allen historisch und wissenschaftlich orientierten deutschen Musikbibliotheken finden können. Die Briefe der Schumanns und ihrer Partner stammen aus einer Zeit, in der Briefe noch 'die einzelnen Belege der großen Lebensrechnung [waren], wovon Taten und Schriften die vollen Hauptsummen darstellen', wie Goethe anläßlich der Veröffentlichung von Winckelmanns Briefen 1804 schrieb. Und in der man sie auch als solche künftige Belege schrieb.
Umfang und Gliederung der Ausgabe sind schon jetzt zu loben. Der Briefwechsel umfaßt drei Serien: Familienbriefwechsel, darunter ist zuerst der Briefwechsel des Braut- und Ehepaars Schumann/Wieck zu verstehen, aber u.a. auch jene Briefe, die Clara Schumann (1819-1896) mit ihren Kindern, besonders mit Eugenie Schumann tauschte. Freundes- und Künstlerbriefwechsel, darunter mit so bedeutenden Adressaten wie Mendelssohn, Brahms und Joseph Joachim. Der Briefwechsel mit den Mendelssohns wird noch in diesem Jahr erscheinen - passend zum kommenden Mendelssohn-Jahr, während in der ersten Phase der Publikation bis 2010 zunächst die achtbändige dritte Serie komplettiert werden soll, die den Briefwechsel mit Verlegern umfaßt. Das gesamte geplante Projekt soll bis 2017 beendet sein.
Es wird vom Robert-Schumann-Haus Zwickau und dem Institut für Musikwissenschaft der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden herausgegeben und kann sich auf umfangreiche Vorarbeiten der Robert-Schumann-Forschungsstelle Düsseldorf stützen. Schumann selbst führte ein Verzeichnis der aus- und eingehenden Briefe und veröffentlichte in der von ihm 1834-44 herausgegebenen Neuen Zeitschrift für Musik sogenannte Geschäftsnotizen, in denen die bestehenden Kontakte zu Verlegern öffentlich bestätigt wurden. Die Originale der 'Schumann-Correspondenz' (ca. 5.500 Briefe) liegen unter diesem Titel in der Biblioteka Jagiellonska in Krakau. Die von der Editionsleitung (Michael Heinemann und Thomas Synofzik) der dritten Serie, der Verlegerbriefe, entwickelten Editionsprinzipien sind gut durchdacht und einleuchtend und beziehen sich auf die von der Arbeitsgemeinschaft für Musikerbriefe innerhalb der Fachgruppe Freie Forschungsinstitute in der Gesellschaft für Musikfor­schung erstellten Richtlinien-Empfehlungen von 1997.
Ein besonderes Plus dieser Edition ist die Tatsache, daß es sich hierbei wirklich um Briefwechsel handelt, d.h. nicht nur einseitig um die Briefe der Schumanns, sondern wirklich um den Dialog mit den Briefpartnern, aus dessen Hin und Her erst der echte Sachverhalt und oft auch der Witz der Sache hervorgehen kann. Daher die starke Aufteilung der Bände in Einzelkorrespondenzen, was aber äußerst sinnvoll ist. Im Band 5 korrespondiert das Ehepaar Schumann zwischen 1834 und 1853 mit insgesamt 38 Verlagen in West- und Süddeutschland. Der Briefwechsel mit den bevorzugten und zentralen Leipziger Verlegern, die das gesamte deutsche Musikleben mit Musikalien versorgten, umfaßt vier Bände, von denen je einer den bedeutenden Verlegern Gebrüder Härtel und Friedrich Whistling vorbehalten sein wird. Der jetzt als erster erschienene 3. Band aus dieser Untergruppe gibt die Briefwechsel mit Robert Friese, Friedrich Hofmeister, C. F. Peters und Carl Siegel wieder, die einen Zeitraum von 1832 bis 1855 umfassen.
In diesen Briefen geht es um zweierlei. Erstens bemühen sich die Verleger bei dem Redakteur Schumann um Rezensionen der bei ihnen verlegten Musikalien. Zweitens bieten Clara und Robert Schumann ihre Kompositionen zur Inverlagnahme an. Wie es sich von selbst versteht, geht es dabei viel um geschäftliche Dinge, die zum Teil sehr amüsant aufbereitet sind, aber hin und wieder fallen auch interessante Bemerkungen über Musik und einzelne Kompositionen, die nicht nur für die Schumann-Forschung interessant sein dürften, sondern gerade ein breites Panorama der damaligen Musikproduktion eröffnen. Die Briefwiedergabe folgt den Autographen, und der textkritische Apparat ist vorzüglich. Zu jedem der Verleger haben die jeweiligen im Kopf dieser Rezension genannten Bandherausgeber(innen) ein Porträt beigesteuert. Jeder Brief wird an Ort und Stelle nach Überlieferungslage beschrieben und inhaltlich kommentiert. Jedem Band sind ein beschreibendes Personenregister und ein Verzeichnis der im Band erwähnten Kompositionen von Clara und Robert Schumann beigegeben. Man kann den Institutionen und Personen, die diese längst überfällige Briefedition nun herausgeben, sowie dem sie verlegenden Verleger nur gratulieren. Alle Bände sind gut und haltbar ausgestattet: Leinen, Fadenheftung, Lesebändchen. Bei Subskription der gesamten Schumann-Edition, wozu der Rezensent dringend rät, gewährt der Verlag einen Preisnachlaß von 10 bis 15 Prozent pro Band, bei der Subskription nur einer Serie einen Preisnachlaß von 5 bis 7 Prozent, womit der Verleger, wie es Robert Friese, der Verleger der Neuen Zeitschrift für Musik, stets für sich in Anspruch nahm, eine jedem Sachverständigen einleuchtende Kalkulation vorgenommen haben dürfte." (Peter Sühring in: Forum Musikbibliothek 4/2008, S. 353f.)

Noten

  • Die Orange und Myrthe hier (1853; WoO 26,4) für Vokalquartett und Pianoforte. Faksimile des Autographs und Urtextausgabe, hg. von Christoph Dohr
    ISMN M-2020-0333-6
    EURO 7,80

"Ihre Ausgabe ist wirklich bezaubernd schön gelungen - ein Muß für Schumann-Liebhaber und eine wertvolle Bereicherung unseres Musikalienbestandes (...)" (Sächsische Landesbibliothek Dresden)

 

Bücher

  • Volker Müller: Die geschwinde Promotion. Robert Schumann und Thüringen - ein kleiner Streifzug. 160 S., zahlr. Abb., Hardcover
    ISBN 978-3-936655-60-5
    EURO 19,80
  • Thomas Synofzik: Heinrich Heine - Robert Schumann. Musik und Ironie. 185 S., zahlr. Abb. u. Notenbeispiele, Register, Hardcover
    ISBN 978-3-936655-27-8
    vergriffen
  • Bodo Bischoff: Monument für Beethoven. Die Entwicklung der Beethoven-Rezeption Robert Schumanns. 564 S., 30 Notenbeispiele, 25 Grafiken, 16 Tabellen, 40 SW-Abb., 13 farbige Faksimiles, Pb. geb.
    ISBN 978-3-925366-26-0
    EURO 74,80
  • Hans-Joachim Wagner: Begegnungen. Alfred Schnittke und Robert Schumann. Beiträge zu einer Kammermusikreihe in der Kölner Philharmonie; mit einem Vorwort von Franz Xaver Ohnesorg. 144 S., Abb., Notenbeispiele, Pb. gebunden,
    ISBN 978-3-925366-51-2
    EURO 18,80
  • Robert Schumann Gewidmet. Festschrift der Robert-Schumann-Gesellschaft Düsseldorf aus Anlass ihres 25-jährigen Bestehens, herausgegeben von Irmgard Knechtges-Obrecht
    125 S. Umfang, Pb. gebunden
    ISBN 978-3-936655-21-6
    EURO 14,80

Robert Schumann Gewidmet erscheint als Festschrift zum 25-jährigen Bestehen der Robert-Schumann-Gesellschaft e. V., Düsseldorf, im März 2004.

Wissenschaftler, Künstler, Politiker sowie Mitglieder der Gesellschaft "zur künstlerischen und wissenschaftlichen Pflege des musikalischen Erbes von Robert Schumann und seiner Zeit".

Eine Chronik stellt die wichtigsten Daten und Ereignisse der abwechslungsreichen 25-jährigen Gesellschaftsgeschichte zusammen, die Namen aller an dieser Entwicklung maßgeblich Beteiligten sind im Anhang angeführt. Abgerundet wird die Festschrift durch den Abdruck des vollständigen Programms des Festaktes zum 25-jährigen Bestehen der Robert-Schumann-Gesellschaft am 21. März 2004.

Robert Schumann Gewidmet wurde von Irmgard Knechtges-Obrecht im Auftrag der Robert-Schumann-Gesellschaft, Düsseldorf herausgegeben.


Tonträger


Kompositionen mit Schumann-Bezug

  • Baur, Jürg (*1918): Fabula rasa (2006). Mosaik für Klavier. Auf der Suche nach Robert Schumann.
    ISMN M-2020-1343-4
    EURO 7,80
  • Jürg Baur (*1918): Fabula rasa (2006). Mosaik für Klavier. Auf der Suche nach Robert Schumann. Fassung für Orgel
    ISMN M-2020-1379-3
    EURO 7,80
  • Jürg Baur (*1918): Petite Suite pour quatre Flutes (1992; Kleine Suite für Flötenquartett). Partitur und Stimmen.
    ISMN M-2020-0197-4
    EURO 19,80
    (Die langsame und ausdrucksbetonte "Erinnerung" zitiert, beschwört und variiert eine typische Schumann-Melodie aus der Oper "Manfred".)

Die Preisträger des Robert-Schumann-Kompositionswettbewerbs 1998/99 und ihre Kompositionen in der Edition Eohr:

  1. Jakob Siecke: Winterszeit und Frühlingsgesang (1998) für Klavier.
    ISMN M-2020-0673-3
    EURO 6,80
  2. Martin Grütter: Phantasie (1998) für Klavier über ein Thema von Robert Schumann
    ISMN M-2020-0672-6
    EURO 5,80
  3. Christian Diemer: Musik aus 1001 Tönen (1998) für Klavier
    ISMN M-2020-0674-0
    EURO 4,80
    und
    Birke J. Bertelsmeier: Knecht Ruprecht (1998) für Klavier
    ISMN M-2020-0643-6
    EURO 4,80

Im Jahre 1998 schrieb die Robert-Schumann-Gesellschaft e.V. Düsseldorf aus Anlass des 150jährigen Erscheinens von Robert Schumanns "Album für die Jugend" op. 68 einen Kompositionswettbewerb aus: Teilnehmen konnten Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren. Der Wettbewerb erregte bundesweites Interesse. Die Jury aus den Düsseldorfer und Kölner Komponisten Jürg Baur, Oskar Gottlieb Blarr, Krzystof Meyer und Manfred Niehaus sowie Intendant Freimut Richter-Hansen wählten im Frühjahr 1999 aus einer überraschend hohen Zahl guter Kompositionen aus.

Prämiert wurden schließlich vier Kompositionen [der dritte Preis wurde nicht geteilt, sondern zweimal vergeben], deren Komponist/inn/en die Werke in einem Konzert am 21. März 1999 im Palais Wittgenstein zu Düsseldorf vorstellten. Zur Förderung des kompositorischen Nachwuchses erklärte sich Verleger Christoph Dohr bei diesem Konzert spontan bereit, die Werke zu publizieren.


Sonstiges

Norbert Burgmüller (1810-1836)
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 11, vervollständigt von Robert Schumann

  • Partitur (= Denkmäler rheinischer Musik 37). Vorwort, kritischer Bericht, Anhang (Particell-Skizze zum Finale), Hardcover, 236 S.
    ISMN M-2020-2154-5
    EURO 138,--
  • Aufführungsmaterial (= DRM 37a)
    ISMN M-2020-2155-2
    mietweise
aktualisiert Freitag, 5. März 2010 updated
© 1998-2010 by Verlag Christoph Dohr Köln / edition dohr