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Clara Schumann (1819-1896), geborene Wieck, galt als pianistisches Wunderkind. Mit neun Jahren trat sie erstmals öffentlich auf, wurde mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Liszt und Paganini bekannt und veröffentlichte erste Kompositionen. 1840 wurde die Ehe mit Robert Schumann geschlossen, welche Claras Vater Friedrich Wieck hatte verhindern wollen, so dass es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung gekommen war. Clara Schumann ging bald wieder auf Konzertreisen, da sie dadurch einen wesentlichen Teil der Einnahmen der Familie beisteuerte. Als Interpretin der Werke ihres Mannes machte Clara zudem dessen Oeuvre bekannt; später wirkte sie als Herausgeberin zahlreicher Werke und edierte einige Schriften Robert Schumanns. Während Schumanns Krankheit und nach seinem Tod 1856 intensivierte sich die Freundschaft zu Johannes Brahms. Clara Schumann konzertierte auch weiterhin; bis zu ihrem Tode war sie als gefeierte Pianistin und Lehrerin hoch angesehen.
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Schumann-Briefedition
hg. vom Robert-Schumann-Haus Zwickau
in Verbindung mit der Robert-Schumann-Forschungsstelle Düsseldorf
siehe www.schumann-briefe.de
Die Schumann-Briefedition wählt eine nach Korrespondenzpartnern geordnete Anlage, wobei jeweils der gesamte Briefwechsel mit abgesandten und empfangenen Briefen ediert wird. Durch dieses Konzept einer Korrespondenzausgabe, bei der auch die Briefe an Robert und Clara Schumann eingeschlossen sind, erhält das Projekt eine grundsätzliche Bedeutung für die gesamte Musik- und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts. Da die Korrespondenzen Robert und Clara Schumanns oft eng ineinander greifen, wurde auf eine Aufteilung in separate Reihen verzichtet. In Bezug auf Robert Schumann wird eine Gesamtausgabe sämtlicher überlieferter Briefe, die von ihm geschrieben oder empfangen wurden, angestrebt. In Bezug auf Clara Schumann erfolgt eine Komplettedition von Briefwechseln mit ausgewählten Korrespondenzpartnern. Die ausführlichen Kommentare folgen den einzelnen Briefen, außerdem erhält jeder Brief einen textkritischen Apparat.
I. Familienbriefwechsel
II. Briefwechsel mit Freunden und Kollegen
III. Verlegerbriefwechsel (Editionsleitung: Thomas
Synofzik und Michael Heinemann)
Anhang (Briefverzeichnisse)
Eine vollständige Liste der bereits erschienenen Bände der Schumann-Briefedition sind auf der Personenseite Robert Schumann oder auf der oben angegebenen Webseite zu finden; auf letzterer ist auch ein vollständiger Editionsplan einsehbar.
Nachfolgend eine Liste derjenigen Bände der Schumann-Briefedition, in denen Clara Schumann/Wieck prominent vertreten ist:
- Serie I: Familienbriefwechsel, Band 2: Briefwechsel mit der Familie Wieck, hg. von Eberhard Möller
475 S., Register, Leinen mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86846-046-9
EURO 64,80 (Einzelbezug); Subskriptionspreise: EURO 59,80 (Reihe); EURO 54,80 (Gesamtedition)
- Serie I: Familienbriefwechsel, Band 3: Briefwechsel mit der Familie Bargiel, hg. von Eberhard Möller
533 S., Register, Leinen mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86846-008-7
EURO 69,80 (Einzelbezug); Subskriptionspreise: EURO 64,80 (Reihe); EURO 59,80 (Gesamtedition)
- Serie I: Familienbriefwechsel, Band 4: Briefwechsel von Clara und Robert Schumann I: März 1831 bis September 1838, hg. von Anja Mühlenweg
552 S., Register, Leinen mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86846-004-9
EURO 69,80 (Einzelbezug); Subskriptionspreise: EURO 64,80 (Serie); EURO 59,80 (Gesamtedition)
- Serie II: Freundes- und Künstlerbriefwechsel, Band 14: Briefwechsel Clara Schumanns mit Mathilde Wendt und Malwine Jungius [enthält zudem: Mathilde Wendt: Erinnerungen an Clara Schumann (1919)], hg. von Annegret Rosenmüller
478 S., Register, Leinen mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86846-025-4
EURO 69,80 (Einzelbezug); Subskriptionspreise: EURO 64,80 (Serie); EURO 59,80 (Gesamtedition)
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