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Volker Müller

Die geschwinde Promotion. Robert Schumann und Thüringen - ein kleiner Streifzug. 160 S., zahlr. Abb., Hardcover
ISBN 978-3-936655-60-5
EURO 19,80

Inhalt

  • Thomas Synofzik: Zum Geleit
  • Vorwort
  • Der grüne Geselle
  • Zwischen Eisenberg und Hohenstein
  • Die geschwinde Promotion
  • Connewitzer Abgründe
  • Die verschwundene Uhr
  • Die schöne Schwägerin
  • Sanktioniertes Weimar
  • Die begehrte Dilettantin
  • Das zweifelhafte Vorbild
  • Der Greizer Onkel
  • Eine treue Freundin
  • Der umstrittene Biograph
  • Der beherzte Lübecker
  • Unverhoffter Abstecher
  • Leichte Weisheit

Anhang

  • Anmerkungen
  • Zu den erwähnten Personen
  • Danksagung
  • Bildnachweis
  • Zum Autor


(Bild anklicken zum Vergrößern)

Robert Schumann ist Sachse. Er ist im westsächsischen Zwickau geboren und hat den überwiegenden Teil seines Lebens hier sowie in Leipzig und Dresden verbracht.

Ist das Thema "Schumann und Thüringen" deshalb ein Randthema? Volker Müller zeigt, dass dem nicht so ist. Schumanns Vorfahren stammten väter- wie auch mütterlicherseits aus Thüringen.

Viele von Robert Schumanns Freunden und Bekannten waren Thüringer. Mehrfach reiste er nach Thüringen, und nicht zuletzt - das gibt dem Buch seinen Titel - wurde er von der Universität Jena zum Doktor der Philosophie ernannt. Thüringen war überdies ein frühes Zentrum der Schumann-Pflege, wie die Beispiele aus Sondershausen und Weimar - hier initiiert durch niemand Geringeren als Franz Liszt - belegen.

Pressestimmen

"'Die geschwinde Promotion' zu Jena ist für Volker Müller aus Greiz Anlass und Titel eines Buchs über Schumanns Berührungspunkte zu Thüringen. [...] Das lässt sich gut lesen und bereichert auch die Kenntnisse über den Kreis der Schumannianer. So über den 'Doktormacher' Gustav Adolph Keferstein, Theologe in Jena und Mitarbeiter der von Schumann geleiteten 'Neuen Zeitschrift für Musik'." (Reinhold Lindner, in: Freie Presse, 4. Juni 2010, S. B7)

"[...] Die Neuerscheinung 'Die geschwinde Promotion', zur Leipziger Buchmesse kürzlich vorgestellt, ist die Nummer vier der Thüringen-Bücher des Greizer Autors. In vierzehn Kapiteln geht Volker Müller den Beziehungen des großen Musikers zu Thüringen nach. Was es mit Robert Schumann und den Städten Eisenberg, Jena, Weimar, Gera, Altenburg, Sondershausen und letztlich Greiz auf sich hat? – Ein fiktiver Wanderer führt den Leser von Kapitel zu Kapitel, wo sich eingangs jeweils eine prägnante Äußerung über Schumann findet. Am Ende eines jeden Kapitels gibt es die Rubrik 'ad libitum', die es möglichmacht, brisante Fakten 'nachzuschieben'. Das Manuskript wurde fachlich begutachtet vom Direktor des Zwickauer Robert-Schumann-Hauses, Dr. Thomas Synofzik. Er stellte auch die Verbindung zum renommierten Kölner Musikverlag Christoph Dohr her, der das Buch herausbringt. [...]." (Thüringer Kulturspiegel 4/2009, S. 25)

"Das Buch von Journalist und Autor Volker Müller gibt neue Einblicke in Robert Schumanns Leben und in Thüringens Kulturlandschaft. Bisher wurde Schumann kaum mit dem Freistaat in Verbindung gebracht. Zu Unrecht, wie Volker Müller in seinem unterhaltsamen Buch beweist, in dem er auch eine schillernde Epoche der Musikgeschichte wiederauferstehen lässt. [...] Bei seinen zweijährigen Recherchen, unter anderem in Robert Schumanns Tage- und Haushaltsbüchern, förderte der Autor viele Details zutage. Zum Beispiel war Schumann kurz davor, nach Sonderhausen zu gehen. 1852 interessierte sich der Musiker für die Leitung des dortigen Orchesters. In Weimar, am damaligen Hoftheater, wurden einige seiner Werke uraufgeführt. Franz Liszt als Weimarer Hofkapellmeister hatte Verständnis für Schumanns Musik und förderte den Komponisten. Auch viele von Schumanns Freunden waren Thüringer. Mehrfach reiste er deshalb nach Thüringen. Volker Müller behandelt in der romanhaften Biografie auch Themen wie Schumanns angebliche Bisexualität. So kommt er aufgrund der Auswertung von Tagebucheinträgen zu der Annahme, dass Schumann ein homoerotisches Verhältnis mit dem Goethe-Enkel Walter von Goethe verband.
Der Titel des Buches selbst rührt aus einer Begebenheit in Jena. 1840 klagten Robert Schumann und Klara Wieck gegen Klaras Vater, Friedrich Wieck, am Leipziger Appellationsgericht. Die beiden wollten heiraten, doch Vater Wieck war gegen die eheliche Verbindung. Die beiden jungen Verliebten bekamen schließlich Recht und durften heiraten. Dabei half laut Müller der Umstand, dass Schumann mit Unterstützung eines Freundes in Windeseile von der Universität Jena die Doktorehrenwürde verliehen bekam, die vor Gericht natürlich Eindruck machte.
Volker Müllers Buch 'Die geschwinde Promotion' kann somit sogar der Schumann-Forschung neue Ansätze bieten. [...]." (MDR Bücherkiste/Thüringen Journal vom 24. März 2009)

"Volker Müller seiner Heimat im grünen Herzen Deutschlands eng verbunden ist, zeigt sich auch in seiner jüngsten Publikation. „Die geschwinde Promotion“, wie der Vogtländer sein Werk nennt, könnte man als literarisches Sachbuch charakterisieren. In locker und emotional geschriebenen Sätzen zeichnet Volker Müller die Beziehungen Robert Schumanns zu Thüringen nach. [...] Der Clou: Die Neuerscheinung verspricht alle Annehmlichkeiten, die ein Buch seinem Leser nur bieten kann. Ausgestattet mit zahlreichen Illustrationen, klingt jedes Kapitel mit einer lyrischen Überraschung aus. Doch damit nicht genug: Die 160 Seiten liegen dem Leser, dank des Hardcovers, gut in der Hand und machen das Werk zum Lesevergnügen." (Anna-Karina Neudeck in: Ostthüringer Zeitung vom 17. März 2009, Lokalteil Zeulenroda-Triebes)

aktualisiert Mittwoch, 13. Juli 2011
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