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Rezensionen und Stimmen

zur "Bibliotheca Offenbachiana"


Opernwelt | Kölner Stadtanzeiger | Bulletin de la SJO | Rhein-Neckar-Zeitung

Jacques Offenbach


The Bibliography has arrived!

Dear Herr Dohr,

The bibliography has arrived - much sooner than I had expected. It is a marvellous work - and I have steadily going through it all. The publication itself is very well ordered and very easy to use. I was very happy to see that it ontains a complete list of the Almeida numbers. You and your collegues deserve much praise and gratitude for this work.

Allow me to wish you and your family a happy holiday season and much happiness and success for the new year.

Regards,

9. 12.1998, Bob Folstein

Lieber Herr Dohr,

ganz herzlich danke ich Ihnen für die stattliche Offenbach-Bibliographie. Wenn dieser Dank erst heute kommt, so lag dies an der offenbar unvermeidlichen vorweihnachtlichen Hektik, in der ich - auch als Pensionärin - nicht in Ruhe anzusehen, und vorher wollte ich Ihnen nicht schreiben. Sie und Ihre Mitarbeiter haben mit dieser Bibliographie ein für alle Offenbachianer unentbehrliches Werk vorgelegt. Dabei erleichtert die starke Untergliederung eine gezielte Suche. Die Aufnahme übergreifender Arbeiten wiederum wird vielen für den Einstieg in die Zeit willkommen sein. Sie haben mit der Angabe der Almeida-Nummern diese gleichsam sanktioniert.

Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich nun für das angefangene Jahr alles Gute.

Mit herzlichen Grüßen

12. Januar 1999, Gertrud Wegener
(Tutorin des Bestandes Offenbach im HAStK Köln bis 1996)

Une nouvelle approche des sources offenbachiennes

Christoph Dohr, spécialiste éminent d'Offenbach a recensé les matériaux de la collection Almeida pour les archives municipales de la ville de Cologne, sa maison d'édition a publié des œuvres rares d'Offenbach (le Quatuor pour violoncelles, la Fantaisie sur Anna Bolena de Donizetti, des romances comme Le sylphe ou O bleib bei mir, bref de grandes raretés qui font la joie de tout offenbachien). En collaboration avec Thomas Schipperges et Kerstin Rüllke de l'Université d'Heidelberg, où se trouve maintenant un centre de recherches sur Offenbach, il vient de publier un volume d'environs 300 pages, intitulé La bibliotheca Offenbachiana, c'est-à-dire une grande bibliographie offenbachienne.

L'ouvrage, qui reprend en partie les travaux antérieurs de Thomas Schipperges, est divisé en cinq parties: la vie et l'œuvre (entourage et postérité), la musique instrumentale et vocale, les pièces de théâtre dans l'ordre chronologique, Les Contes d'Hoffmann (qui ont nécessité à eux seuls un chapitre spécial!), les adaptations.

On y trouve les indications de la plupart des sources disponibles (livres, essais, extraits de presse, thèses, articles universitaires ... ), ainsi que des pistes bibliographiques crois6es (Offenbach comme juif, Richard Wagner, Vienne, son entourage et son époque etc ... ). Toutes les œuvres théâtrales sans exception sont énumerées exhaustivement et accompagnees d'une bibliographie complète en essayant de concilier les divers classements préexistants (notamment celui d'Antonio de Almeida).

La commodité d'emploi est excellente (surtout grâce au répertoire complet des noms des personnages et à de nombreux index) et à l'usage se révèle une mine de renseignements dont certains sont de première main. Il s'agit donc d'un apport majeur dans la recherche offenbachienne actuelle et un véritable outil de travail.

Bien sûr, il y a des lacunes et des oublis et dans quelques années, la question de sa réactualisation se posera inéluctablement. De plus, la langue de publication est évidemment l'allemand et, au premier abord, cela risque de rebuter quelque peu le lecteur français. Mais cela n'est pas vraiment genant en fait, car il sagit plus d'un outil de travail, d'une compilation de sources que d'un texte long et difficile. Son maniement est aisé même pour un lecteur français, d'autant plus que les citations ont été conservées dans leur langue originale et c'est, pour l'immense majorité des cas, celle de Molière...

Une suite est projetée... Il s'agit donc réellement d'une très bonne nouvelle pour tous les offenbachiens...

Peter Hawig

Bibliotheca Offenbachiana. Jacques Offenbach (1819-1880) eine systematisch-chronologische Bibliographie (Contributions à la recherche offenbachienne [ISSN 1436-8714], tome 1), éd. par Thomas Schipperges, Christoph Dohr, Kerstin Rüllke. Éditions Dohr, Cologne 1998.

ISBN 3-9255366-48-2. (296 pages, 98 DM)

(Bulletin de la Société Jacques Offenbach, Nr. 24, Janvier 1999, S. 4)

Kölner Dohr-Verlag

Wege zu Offenbach

Im Kölner, Musikverlag Dohr ist eine mit "Bibliotheca Offenbachiana" betitelte, systematisch-chronologische Bibliographie zu Leben und Schaffen von Jacques Offenbach erschienen. Es hat Sinn, als Einstieg in die Forschung - schließlich handelt es sich um den Band 1 der Beiträge zur Offenbach-Forschung - zunächst eine Auflistung der zahlreichen Veröffentlichungen zum Thema vorzunehmen. Thomas Schipperges, Kerstin Rüllke und Herausgeber Christoph Dohr legten einleuchtende Unterteilungskriterien an und gliederten die Bibliographie nach Gruppen zu Leben und Werk, Umfeld und Nachwelt, Instrumental- und Vokalmusik, einzelnen Bühnenwerken wie "Hoffmanns Erzählungen" und Bearbeitungen.

Einbezogen wurden auch Kritiken und Besprechungen von Aufführungen der Werke Offenbachs, ergänzende Register enthalten neben Suchhilfen ein komplettes Verzeichnis der Werke des deutsch-französischen Komponisten. Möge die Bibliographie als wichtige Grundlage die Forschung zu Offenbach - und mithin die gerade in jüngster Zeit zunehmend an Relevanz gewinnenden Betrachtungen des Spannungsfeldes von ernster und leichter Muse - zu neuen Höhenflügen anregen.

(E.H.) [Egbert Hiller]

Kölner Stadt-Anzeiger Nr.13 Samstag/Sonntag,16./17. Januar l999, S. 39

Die Offenbach-Bibliographie
aus Köln

Nein, «Pascal et Chambord», das 1839 im Palais-Royal uraufgeführte Vaudeville mit der Musik von Jacques Offenbach, hat keine Spur in der Literatur hinterlassen. Aber «Ritter Blaubart»! Fünf Seiten Nachweise! Nach dem Uraufführungshinweis folgen Artikel und Aufsätze zum Stück, zur Motivgeschichte, zeitgenössische Berichte, Walter Felsensteins Produktion und neuere Aufführungsberichte bis zum März 1998.

Die Offenbach-Bibliographie, die der Kölner Christoph-Dohr-Verlag herausgebracht hat, kann uns zwar den Offenbach-Katalog von Almeida nicht ersetzen, auf den wir seit 1994 warten (immerhin enthält und verwendet sie dessen Nummernkatalog), doch zur Sekundärliteratur enthält er sicherlich die umfangreichste Sammlung zu 101 Offenbach-Werken, die denkbar ist; der Leser ist aufgefordert, weitere Angaben einzureichen. Alle «Opernwelt»-Rezensionen von Offenbach-Aufführungen sind jedenfalls treulich erfaßt.

Wer durch das Buch blättert, bekommt zugleich einen Eindruck von der Bühnengeschichte Offenbachs in aller Welt - dreißig Seiten allein zu «Les Contes d'Hoffmann». Davor 16 Seiten Literatur zur Entstehung und Quellenlage, Monographien und Aufsätze zum Stück und zu Einzelaspekten.

Und wer «Eine Frau von heute» von einer «Frau für die Katz» nicht unterscheiden kann, dem hilft eine Tabelle zum Auffinden der französischen Originaltitel. Nur «Lieschen und Fritzchen» hieß schon immer so - als «Conversation Alsaçienne», gespielt in den Bouffes Parisiens 1864, danach scheinbar nie wieder, glaubt man der Bibliotheca Offenbachiana.

bf [Bernd Feuchtner]

(Opernwelt Heft 2/1999, S. 24)

Alles über Offenbach

Bestandsaufnahme zu Leben und Werk des Komponisten

MR. Bibliographien sind naturgemäß keine Lesebücher. Sie nennen nur Titel, meist zu einem Thema, ordnen sie nach bestimmten Gesichtspunkten und streben dabei Vollständigkeit an - ein Ziel, das selten erreicht wird, ja kaum erreicht werden kann.

Die Literatur zu Jacques Offenbach ist umfangreich und wird sich - nicht nur wegen der Auffindung des Original-Schlußaktes zu seiner Oper "Hoffmanns Erzählungen" - auch weiterhin vermehren. Eine gründliche Bestandsaufnahme der vorhandenen Sekundärliteratur zu Leben und Werk des Komponisten, zu seinem zeitgenössischen Umfeld und der Nachwelt, zu seiner Instrumental- und Vokalmusik sowie den einzelnen Bühnenwerken (von denen heute doch nur noch relativ wenige aufgeführt werden), schließlich zu seinem Hauptwerk, der Oper "Hoffmanns Erzählungen", und zu Bearbeitungen legt nun der Heidelberger Musikwissenschaftler Thomas Schipperges in Zusammenarbeit mit Kerstin Rüllke und dem Kölner Musikologen und Herausgeber Christoph Dohr vor: "Bibliotheca Offenbachiana - Jacques Offenbach, eine systematisch-chronologische Bibliographie"

erschien als erster Band der "Beiträge zur Offenbach-Forschung" im Verlag Christoph Dohr, Köln-Rheinkassel, 1998, und ist 296 Seiten stark.

Es handelt sich hierbei um "die erste großangelegte und umfassende, systematisch-chronologische Bibliographie des gesamten Schrifttums" über Offenbach. Entstanden ist ein grundlegendes Nachschlagewerk für alle, die sich in der musikalisch-szenischen Praxis oder in der Wissenschaft mit diesem Komponisten befassen. Neben wissenschaftlichen und essayistischen Arbeiten wurden in diesen Katalog auch greifbare Kritiken oder Beiträge für Programmhefte, Rundfunksendungen oder Tonträgerbeilagen aufgenommen. Unveröffentlichte Examens- oder Magisterarbeiten wurden wie zugänglichen Schriften des mittel- und südeuropäischen Raums sowie Nordamerikas ebenfalls berücksichtigt.

Im Zeitalter elektronischer Datenbanken und -übermittlung dürfte es im Einzelfall auch nicht schwer sein, über die großen Bibliotheken an die jeweilige hier aufgelistete Literatur heranzukommen.

(RNZ 22.01.1999)

aktualisiert Montag, 25. Februar 2008
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