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Dr. Daniela
Laufer
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Untersuchungen zur Transferwirkung der Musik
auf die sprachlichen Leistungen von Menschen mit
geistiger Behinderung.
Köln-Rheinkassel: Dohr 1995 [zugl. Köln, Univ., Diss. 1995] (Kölner Studien zur Musik in Erziehung und Therapie, Bd. 2; hrsg. von Walter Piel).
ISSN 0947-5796 / ISBN 978-3-925366-22-2
EURO 18,80
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Abstract
Ausgehend von den "Funktionsweisen auditiver
Stimuli", die den Unterschied zwischen Musik und
Sprache primär nicht in materialen Aspekten,
sondern hauptsächlich in der Funktion und
damit im Erleben des Hörers erkennt, weist die
vorliegende Arbeit hinreichende identische
Konstrukte zwischen Musik und Sprache auf, die
Transferleistungen von Musikunterricht auf die
sprachlichen Leistungen wahrscheinlich erscheinen
lassen. Unter besonderer Berücksichtigung des
Personenkreises von Menschen mit einer geistigen
Behinderung und den daraus resultierenden
pädagogischen sowie methodisch-didaktischen
Konsequenzen unterzieht die Arbeit diese
Theoriebildung einer zweifachen
Überprüfung in einer empirischen
Untersuchung mit insgesamt 124 Schülern und
Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe
verschiedener Schulen für Geistigbehinderte
einerseits und einem kasuistischen Beitrag aus dem
Bereich der Schwerstbehindertenförderung
andererseits.
Aus dem Inhalt
- Zum Selbstverständnis des
Unterrichtsfaches Musik an der Schule für
Geistigbehinderte
- Ergebnisse der Transferforschung
- Auditive Zeitgestalten: Perzeption,
Gestalterstellen, Funktionsweisen
- Analyse der klanglichen Erscheinungen
- Cerebrale Verarbeitung
- Ontogenetische Aspekte
- Zum Menschen mit geistiger Behinderung
- Identische Konstrukte von Musik und Sprache
unter besonderer Berücksichtigung von
Menschen mit geistiger Behinderung
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Pressestimmen
"In einem umfassenden, gründlich recherchierten und systematisch hergeleiteten Theorieteil als ersten Teil des Buches arbeitet die Autorin [...] für die Thematik wesentliche Begriffe heraus [...]
Der zweite Teil des Buches gilt der praktischen Überprüfung [...] Nach einer differenzierten Beschreibung der drei von ihr durchgeführten Sprachtestverfahren zur Feststellung des Vorher und Nachher und nach einer tabellenreichen Darstellung der einzelnen Ergebnisse sieht die Autorin ihre These allein durch den Leistungsanstieg der Gruppe mit Musikunterricht bestätigt, denn sie muß zugestehen, daß eine statistische Eindeutigkeit letztlich aufgrund der zu unterschiedlichen Persönlichkeitsstruktur der Geistigbehinderten problematisch ist.
[...] In dem dritten Teil ihrer Arbeit [...] (schildert) sie [...] unter Einbezug von eingehenden methodischen Überlegungen und Rückverweisen auf Voranstehendes eine [...] durchgeführte Einzelförderung eines schwerstbehinderten Jugendlichen. [...] Hierbei gelingt es ihr durch die besondere Schilderung ihrer ersten Begegnung mit dem Schüler und ihrer abschließenden Unterrichtssequenz, dem Leser einen Eindruck zu vermitteln von diesem spannenden Kommunikationsgeschehen, in dem primär musikalische Gestalten auf dem Wege individueller Codierung Sprachfunktion übernehmen und hinleiten können zu basaler Sprachanbahnung." (Dietmar Jürgens in: "Lernen konkret" 12/95)
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