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Ferdinand Bruckmann

Zusammenhänge zwischen Klavierbau und Klavierkomposition im Schaffen Beethovens.
2. Aufl. vergriffen
3. Auflage in Vorbereitung

Etwas salopp könnte man sagen: Beethovens Ideen reichten weiter als seine Klaviatur. (Noch bis 1801 - "Mondschein-Sonate" - hatte das Klavier einen Umfang von Kontra-F bis zum f''').

Beethoven war also häufig gezwungen, in seinen Klavierwerken Änderungen vorzunehmen.

Ferdinand Bruckmann hat diese Stellen aufgespürt und versucht - aufgrund genauer Kenntnis von Beethovens Stil -, die von Beethoven eigentlich beabsichtigte Fassung wiederherzustellen.

Es wird jeweils bewertet, welche Fassung heute vorzuziehen ist: die Neufassung oder die von Beethoven vorgenommene Änderung (letzters ist oft der Fall, denn Beethoven hat gelegentlich geniale "Ersatz"-Lösungen gefunden, die man natürlich unbedingt beibehalten sollte.)

Das Buch ist also eine Fundgrube für den Pianisten wie für den Kompositionsbeflissenen, der gleichsam dem Komponisten über die Schulter sehen möchte.

aktualisiert Montag, 10. März 2008
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