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Pressestimmen:
"Im vorliegenden Rondo für ventilloses Horn und Orchester von Uri Rom spielt der Autor mit Klassizismen sowohl in der Solostimme als auch im begleitenden Streichorchester. So fragwürdig das Komponieren für historische Instrumente in den meisten Fällen ist, György Ligeti hat in seinem Horntrio und im Hornkonzert beispielhaft gezeigt, wie effektvoll man für Naturhorn schreiben kann." (Jakob Hefti in Schweizer Musikzeitung 11/2006)
"Das Rondo in Es-Dur für Naturhorn und Orchester von Uri Rom ist klassisch besetzt mit einer Flöte, zwei Klarinetten, zwei Fagotten sowie Streichern. Es ist ein amüsantes Stück mit einer Spieldauer von rund sechs Minuten. Das Orchestermaterial ist leihweise erhältlich.
Uri Rom, in Tel Aviv geboren, erhielt seinen ersten Unterricht in Tel Aviv und schloss später sein Musikstudium in Berlin ab. Er arbeitet in Berlin als Dirigent und Komponist und beschäftigt sich überwiegend mit historischen Stilen. Das Rondo in Es-Dur ist ein Studienwerk für Naturhorn und Orchester im klassisch-frühromantischen Stil.
Obwohl der Komponist ein begeisterter Verfechter der Klassik ist, hält er sich nicht sehr streng an das übliche Rondo-Schema des 18. Jahrhunderts. Das lange Rondo-Thema (14 Takte!) wird vom Horn vorgestellt und nur einmal, wieder vom Horn, wiederholt. Üblich wäre ein Thema von acht Takten, vorgestellt vom Horn, vom Orchester beantwortet, welches dann im Wechsel mit anderen Themen immer wiederkehrt. Die anspruchsvolle Melodie ist offensichtlich für fortgeschrittene Hornisten komponiert. Anstatt das Rondothema aufzugreifen, spielen die anderen Bläser und Streicher mal abwechselnd, mal zusammen im musikalischen Dialog. Ab Takt 234ff. ist das Orchesterspiel sehr amüsant; die hohen Streicher spielen chromatisch abwärts, während sich die Bässe harmonisch aufwärts bewegen. [...]" (Thomas Swartman in Das Orchester 12/2006)
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