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Lothar Graap

Praeambulum, Improvisation und Finale (1987) für Oboe und Orgel. Partitur und Stimme
M-2020-0948-2
EURO 8,80


Sonaten für Flöte und Orgel, Trompete und Orgel, Posaune und Orgel werden häufig musiziert; Musik für Oboe und Orgel kommt in der moderneren Literatur seltener vor. Das vorliegende Stück "Praeambulum, Improvisation und Finale" hilft eine Lücke schließen.

Satz 1 ("Praeambulum") besteht aus einer A-B-A-Form (im Druck durch dünne Doppelstriche angezeigt). Der freudig bewegte erste Teil wird nach einem etwas ruhigeren Mittelteil wieder aufgenommen und in kleineren Veränderungen bis zum Schluss durchmusiziert. Satz 2 ("Improvisation") fließt ruhig dahin; das Tempo kann je nach Raumverhältnisen etwas frei sein, jedoch immer verhalten. Satz 3 ("Finale") nimmt die Freude des ersten Satzes auf und bewegt sich sehr lebendig; jedoch darf das Tempo nicht hastig wirken.

Der Orgelpart hat in diesem Stück nicht nur begleitenden Charakter, sondern muss als selbstständiger Part deutlich hervortreten und somit auch dementsprechend registriert werden.

Das Stück kann im Gottesdienst als Ganzes während der Austeilung des Abendmahles bzw. der Kommunion oder als drei Einzelsätze zu Beginn anstelle des Orgelvorspiels, im Gottesdienst z.B. nach dem Glaubensbekenntnis (bzw. während des Offertoriums) und am Ende anstelle des Orgelnachspiels musiziert werden.

Die Uraufführung fand am 28. Februar 1988 in der Himmelfahrtskirche München-Sendling im Rahmen eines Komponisten-Porträts "Lothar Graap" statt. Es musizierten Gabi Geiser (Oboe) und Klaus Geitner (Orgel).

Lothar Graap

aktualisiert Montag, 15. November 2010
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