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Jiri Laburda

Sonatine G-Dur (2002) für Violine und Akkordeon. Partitur und Stimme
ISMN M-2020-0929-1
EURO 9,80

Pressestimmen:

"Der tschechische Komponist Jiri Laburda, geboren 1931, studierte zuerst Musikerziehung und Philologie. Anschließend führte er seine Studien an der Prager Pädagogischen Hochschule weiter. Entscheidenden Einfluss auf seine musikalische Entwicklung hatten die Komponisten Karel Haba und Zdenek Hula, aber auch der Musikwissenschaftler Eduard Herzog. Bereits mehr als 140 Kompositionen sind von ihm bis heute in verschiedenen Verlagen erschienen, darunter auch etliche Werke für Akkordeon solo oder Kammermusik mit Akkordeon.
Neueren Datums ist die 2002 komponierte Sonatina G-Dur für Violine und Akkordeon. Dieses dreisätzige Werk hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad, wobei mir die Akkordeonstimme im Verhältnis zur Violinstimme technisch eher anspruchsvoller erscheint. Der erste Satz hat die Tempo/Charakter-Bezeichnung Allegro vivace, der zweite Satz wird mit Andantino tranquillo überschrieben und der letzte kommt als Allegro marziale daher. Auffallend ist, dass der Komponist in jeden der Sätze zwei - mehr oder weniger gegensätzliche - Themen verpackt.
Das primäre Thema im ersten Satz ist sehr schwungvoll, fast übermütig (3/4-Takt). Das zweite Thema baut auf einer A-Dur-Skala auf, in einem zwar ruhigeren Tempo, aber mit kleineren Notenwerten als das Kopfthema. Skalen-Material zieht sich überhaupt als wichtiger Wert durch die ganze Sonatine. Der Mittelsatz steht in einer großen A-B-A-Form und kommt sehr lyrisch, romantisch daher. Der B-Teil wirkt durch seine Rhythmik (punktiert) tänzerisch. Am Anfang des dritten Satzes versucht Laburda den martialischen Aspekt durch kantige Staccato-Achtel in der Begleitung des Akkordeons zu unterstreichen. Auch hier wird das Thema durch einen Meno-mosso-Teil, der eher runder und leiser interpretiert werden soll, unterbrochen. Ein Stretto lässt den Schluss der Sonatine zu einem Feuerwerk werden. [...]
Unter dem Titel Vinalia rustica hat der Komponist dieselbe Sonatine für die Besetzung Viola und Akkordeon herausgegeben. Um dem warmen und dunkleren Klang der Viola entgegenzukommen, wurde die Vinalia rustica in C, also eine Quinte tiefer notiert." (Schweizerische Musikzeitung Nr. 7/8 2007, S. 38.)

aktualisiert Montag, 15. November 2010
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