Pressestimmen
"Debussy auf der Orgel, das wird sich schon mancher Organist vergeblich gewünscht haben, schließlich gibt es außer einer frühen Studienfuge kein weiteres Werk des impressionistischen Meisters für die Orgel. Da ist der gelungene Versuch Helmut Michael Brands begrüßenswert, die vom Klavier bekannten 'Deux Arabesques' aus dem Jahr 1888 geschickt für Orgel spielbar zu machen. Ist doch im Klavieroriginal häufig die Aufhebung der Dämpfung gewünscht, lässt der Transkribent bei der Orgel entsprechende Töne in der gewünschten Länge liegen. Man fühlt sich immer wieder an Präludien von Saint-Saens, wie er sie in seinen sechs Präludien und Fugen für Orgel umsetzt, erinnert. Natürlich ist der klavieristische Stil nicht zu überhören, das hat aber der Orgel bekanntlich nur selten geschadet. Im Gegenteil, es treten neue, sehr duftige und sensible Möglichkeiten zutage. Brand macht interessante Registriervorschläge für eine deutsche Orgel, die gewiss hilfreich sein können, wenn sie an das jeweilige Instrument adaptiert werden. Der Hinweis auf eine grundtönige, nicht zu laute Registrierung ist sinnvoll. Drei Manuale sind von Vorteil, eine Interpretation auf zwei Manualen trotzdem realisierbar. Eine spielenswerte Ausgabe!" (jve in: Kirchenmusik im Bistum Limburg 2/2007, S. 44f.)
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"Von Claude Debussy ist kürzlich eine Schülerfuge aufgetaucht und herausgegeben worden, welche aber kein typisches Orgelstück dieses berühmten Expressionisten ist. Wer 'echten' Debussy auf der Orgel spielen will, muss zu Transkriptionen greifen, wie dies die Bearbeitung von zwei Klavierstücken des 26-jährigen Komponisten zur Disposition stellt. Die nicht einfache Übertragung des Klaviersatzes auf die Orgel ist dabei dem Herausgeber wirklich gelungen, sodass die Stücke bei entsprechend grundtöniger Registrierung die impressionistische Tonsprache gut wiedergeben." (Herbert Walti in: Musik und Gottesdienst 6/2007)
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