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Adolf Münten

Nothing Serious. Konzertante Kammermusik (2000) für Flöte und Klarinette. Spielpartitur.
ISMN M-2020-0756-3
EURO 9,80


"Nothing Serious" wurde auf Anregung der Flötistin Friederike Krost-Lutzker für ein Konzert in der Kammermusik-Reihe „Das symphonische Palais" der Düsseldorfer Symphoniker komponiert und dort unter Mitwirkung des Komponisten am 2. April 2000 uraufgeführt. Der Idee einer konzertanten Kammermusik für Flöte und Klarinette dienend, bestimmt nach einer kurzen Unisono-Exposition des Tonmaterials ein streng durchgeführter Kanon in der Umkehrung den Ablauf der Musik. In einigen kurzen Einschüben wird die strenge Form aufgebrochen, indem Unisono-Abläufe improvisationsartig zu kontrapunktischen Strukturen entwickelt werden. Das Ergebnis soll im spielerischen Umgang mit dem Material eine durchaus ernsthafte Annäherung an das Spannungsfeld Unisono-Kontrapunkt darstellen: "Nothing Serious".

Die "Rheinische Post", Ausgabe Düsseldorf, schrieb über die Uraufführung: "'Nothing serious' - nichts Ernstes - nannte Adolf Münten, Mitglied der Düsseldorfer Symphoniker, seine Komposition, die er zusammen mit seiner Kollegin Friederike Krost-Lutzker im Palais Wittgenstein aus der Taufe hob. Eine glatte Untertreibung, denn diese Uraufführung für Flöte und Klarinette war formal-kontrapunktisch streng geführt, aber mit Unisono-Passagen durchbrochen, wirkte rhythmisch wie ein Dahinschlendern im Frühlingssturm. Überraschende Wendungen, wuselnde Läufe, sanfte, mehrfach überblasene Flötentöne, Flatterzunge und ein gefordertes Piano bei Spitzentönen verlangten erhebliches spieltechnisches Können: nichts für Amateure."

aktualisiert Montag, 15. November 2010
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