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Dauer: ca. 15'
Die "Erzählung" für
Marimbaphon und Violoncello entstand 1999. Der
Titel verweist auf die Struktur des Stückes,
bei der - wie in einer in sich geschlossenen
sprachlichen Erzählung - Themen immer wieder
auftreten, mal mit mehr, mal mit weniger
Variationsanteil. Teiweise laufen die Stimmen wie
verschiedene Handlungsstränge nebeneinander
her. Dies geht so weit, dass das Marimbaphon im
Presto sich wiederholende Phrasen spielt,
während das Cello im Lento eine Kantilene hat.
Darauf muss das Cello das Tempo des Marimbas
aufgreifen, um einen Höhepunkt
aufzubauen.
Der Hauptsatz erhält
außerdem eine Art Rahmen-"Handlung" durch
einen Pro- und einen Epilog, die fast identisch
sind.
Der verlangte Umfang des
Marimbaphons ist in diesem Stück von
F-f3.
Die Uraufführung war am 17.
Juni 2000 in der Hephatakirche in
Schwalmstadt-Treysa. Es spielte das Duo Morande mit
Friederike Heinrich, Violoncello, und Stephan
Bergmann, Marimbaphon, denen die Komposition auch
gewidmet ist.
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