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Dauer: ca 11'
St. Jakobs Pilgerlied entstand auf Anregung von
Ilsemarie Pungs, Krefeld, für die
Ausstellungseröffnung "Wege der Jakobspilger
im Rheinland" beim Landschaftsverband Rheinland.
Für die Pilger nach Santiago de Compostella
war das Jahr 1999 ein heiliges Jahr, da das
Hauptfest des Apostels Jakobus, der 25. Juli, auf
einen Sonntag fiel.
Um die jahrhundertelange gesamteuropäische
Tradition der Jakobspilger auch im Rheinland zu
dokumentieren, wurde in Zusammenarbeit mit der
deutschen St. Jakobs-Gesellschaft diese Ausstellung
konzipiert.
Der Text geht auf das alte traditionelle
Pilgerlied aus dem 13. Jahrhundert zurück und
folgt hier im Wesentlichen - bis auf ein paar
Angleichungen an moderne Orthografie - dem Text aus
"Des Knaben Wunderhorn. Alte deutsche Lieder",
gesammelt von Achim von Arnim und Clemens Brentano;
2. Band, Heidelberg bey Mohr und Zimmer 1808, der
dort die Bemerkung "von Seckendorfs Musenalmanach
auf 1808. S. 11" trägt. Die ausgewählten
Strophen beschreiben die Vorbereitungen, die Reise
durch verschiedene Länder und die Ankunft am
Ziel in drei Formteilen. Im Mittelteil, der
eigentlichen Wanderung, wurde die strophische Form
auch musikalisch beibehalten, die Außenteile
sind formal freier.
Die Uraufführung war am 5. August 1999 im
Raum "Rhein" des Dienstgebäudes des
Landschaftsverbandes Rheinland in Köln-Deutz.
Es sang Alice Dymarz, Sopran; Gitarre spielte
Tobias Löber.
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Pressestimme:
"... den klanglichen Reichtum des alten 'Wanderinstruments' Gitarre durchweg ausschöpfend" (Thomas
Schwarz in: Kirchenmusikalische Nachrichten der
evangelischen Kirche in Hessen und Nassau)
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