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Odysseus, tapfer, mutig,
wissensdurstig, bricht auf, sich in der Weit
"heldisch" zu bewähren.
Bereits kurz nach dem Aufbruch
schleichen sich Zweifel und Vorahnungen in sein
"Aufbruchsthema". Immer wieder wird seine
spöttische, flotte Aufbruchsstimmung mit
fremden, nachdenklichen Floskeln durchsetzt, welche
seine "Vorsätze" auf Dauer nachhaltig
beeinflussen. Aufgrund der vielen in kurzer Zeit
gemachten Erfahrungen beginnt Odysseus über
seine "Mission" in teils verklärten, teils
lyrischen Gesten zu "sinnieren".
Aber der bis jetzt noch
ungebrochene Abenteuerwille bleibt dominant,
scheinen auch die in Monumental- und
"Religioso"-Gesten zu Rate gezogenen Götter
einer Fortsetzung nichts
entgegenzusetzen.
Im Fortgang seiner Fahrt geben
diverse Ereignisse Odysseus jedoch zu erkennen,
daß die "Welt" noch nicht für seine
"Ruhmestaten" bereit ist, ja solche anscheinend gar
nicht "benötigt" werden. Auf einen Lohn
für seine Mühen, die er stetig auf sich
nimmt, besteht geringe Aussicht.
So wendet sich die zunächst
spöttisch-flotte positive Energie des "Helden"
in eine frustrierte, fast panikartige Hetze
(Schluß-Stretta). Unverrichteter Dinge tritt
Odysseus den Rückzug an, einen geeigneten
Zeitpunkt abzuwarten ...
SJW
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