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Dauer: ca 13'
Texte aus den "Liedern" von Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) bilden die Grundlage dieses siebenteiligen Zyklus. Es sind Trinklieder, die nicht nur ein Lob des Weines verkünden, sondern auch die Auseinandersetzung über dieses Thema zwischen Freunden, zwischen Bruder und Schwester, Ehemann und Ehefrau anschaulich thematisieren. In der Gesamtausgabe von Lessings Liedern bilden sie eine Art Zyklus mit formalen und thematischen Beziehungen. Einzig das "Lied aus dem Spanischen" (aus dem Anhang der "Lieder") steht in keinem direkten Zusammenhang mit den vorigen Texten, rundet den Zyklus jedoch ab mit einem Seitenblick auf die Vergänglichkeit, der wiederum auch im ersten Lied bereits angesprochen wurde.
Die Musik gibt sich dem
trunkenen Taumel hin - bis hin zu einem Lied, in
dem der Pianist in sich kreisende Figuren
wiederholt, während der Bariton eine tonale
Melodie in einem eigenen Metrum singt. Es wird aber
auch die nur scheinbare "Gewißheit"
hinterfagt, was morgen ist.
Die Komposition kann rein
konzertant oder szenisch aufgeführt werden.
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