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Die Bauhaus-Suite entstand 1994 zu einer MultiMediaSchau der Firma Vorwerk, die im Dessauer Bauhaus "Bauhaus-Künstlerinnen als Teppich-Designerinnen" präsentierte. Die Suite besteht aus verschiedenen Versatzstücken, "Mustern", die aus den Namen der fünf Künstlerinnen - Gunta Stölzl, Gertrud Arndt, Kitty Fischer, Monica Bella-Broner und Margarete Reichardt - entwickelt wurden. Kompositorisch zweckmäßig auf die Reaktion des visuellen Geschehens abgestimmt, wurden die Pattern adäquat zu den Werken der Künstlerinnen angelegt. Die Suite ist eine Zusammenfassung der Ideen.
Spielanleitungen und Kommentare.
Die Tempi sind durchaus frei zu wählen: Der Walzer als Walzer, der Charleston als Charleston usw.
Die Dynamik ist frei zu entwickeln und logisch, wie in der Klassik, aufzubauen. Wiederholungen können fortgelassen werden.
Im Charleston sollen die Teile A bis E frei kombiniert werden.
Beispiel: A B A C A D B E A etc. Ende = Übergang zu II a:
Takte 65-68.
Beim Tango sind verschiedene Fassungen möglich. Die kürzeste Fassung (A-A-B-C-Coda) habe ich auf meiner CD eingespielt. Dadurch ergeben sich die unterschiedlichen Zeitangaben am Ende der Stücke.
Die Dauern der einzelnen Teile können, gemäß den möglichen Wiederholungen, variieren. Deshalb habe ich die Dauern von meiner beim Label Cybele erschienenen SACD "Das untemperierte Klavier" bei Abweichungen in Klammern als Beispiele gesetzt. Also: Der Charleston kann sowohl 2’30" dauern als auch (1’03"), der Tango 3’47" oder (1’57") dauern.
Nachfolgend alle Zeitangaben in der Übersicht:
Teil I
a) = 55", b) = 32", c) = (1’03") bis 2’30".
Teil II
a) = (60") bis 1’30",
b) = (1’20") bis 2’10",
c) = (1’37") bis 2’08",
d) = (1’55") bis 2’30",
e) = (2’17") bis 3’20".
Teil III
(1’57") bis 3’47"
Teil II benutzte ich wiederholt als Improvisationsgrundlage bei Konzerten und Veranstaltungen mit meinem Duo-Partner Johannes Leis, Bariton-Saxophon. Dies kann ich mir z. B. auch im Unterricht oder in variablen Besetzungen vorstellen.
Bernd Wiesemann
Düsseldorf, im September 2006
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Pressestimme
"Tänze (Walzer, Charleston, Tango) im Reduktionsverfahren, nicht schwer. Griffige Modelle funktionaler Musik." (Reinhard Schulz in nmz 2/07, S. 46)
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