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Zum Werk
"Ciaconia" bedeutet "Chaconne" (ein von Variation zu Variation über langen Pedaltönen sich steigernder Aufbau) plus "Litania" (ein gebetsmühlenartig sich wiederholender, dabei durch alle Stimmen und Tonarten wandernder Cantus firmus: neun Strophen des "Vater-unser-Liedes" von Martin Luther, mit einzelnen Textbezügen, markiert durch chromatisch absinkendes Doppelpedal).
Ausführbarkeit: Mittelschwer
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Pressestimme
"Henning Frederichs hat eine Ciaconia für Orgel geschaffen, die nach zartem Themenvorspiel die üblichen Umspielungen vermeidet; er läßt vielmehr die Motive wie Vögel aufflattern, die begleitenden chromatischen Stimmen zerpflücken sich, morseartige Tonwiederholungen gehen in verspielte Läufe über, ehe das Werk mit volltönendem Aufbau des thematischen Materials abschließt. Von solchen interessanten Darbietungen hätte man gern mehr gehört." (Iserlohner Rundschau, 18. Mai 1993)
Daten und Fakten
- Auftraggeber: Joachim Dorfmüller
- Entstehung: 1990
- Uraufführung: 7.März 1990, Friedenskirche Leipzig
- Dauer: 9'30"
- Widmung: Für Joachim Dorfmüller
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