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Gottfried August Homilius

Er übet Gewalt.
Kantate für Sopran, Tenor, Baß, 4stg. Chor, 2 Oboen, Streicher und Basso continuo.

  • Partitur
    ISMN M-2020-0470-8
    EURO 16,80
  • Chorpartitur (ab 20 Expl.)
    ISMN M-2020-0815-7
    EURO 2,--
  • Instrumentalstimmen (Ob I/Ob II/V I/V II/Va/Basso)
    ISMN M-2020-0818-8
    EURO 16,80

In einem Manuskript, das heute unter der Signatur BRD F Ms. Ff. Mus. 302 innerhalb des Bestandes kirchlicher Musikhandschriften des 17. und 18. Jahrhunderts der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt/Main aufbewahrt wird, wurden auf Anregung u. a. von Georg Philipp Telemann zahlreiche Kirchenkantaten zeitgenössischer Komponisten zusammengetragen, darunter 50 Kantaten von G. A. Homilius. "Er übet Gewalt" wurde vermutlich in den Jahren 1777, 1785 und 1790 in Frankfurt aufgeführt. Die Manuskripte wurden mit einiger Sicherheit von Johann Conrad Seibert erstellt.

Herausgeber und Verlag danken der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt/Main für die freundlich erteilte Genehmigung zum Erstdruck dieser Kantate.

Zur Edition

Die vorliegende Ausgabe folgt dem soeben bezeichneten Manuskript. Hinzufügungen des Herausgebers stehen in Klammern, offensichtliche Verschreiber wurden korrigiert, die Schreibweise der Noten heutiger Orthographie angepaßt. Die Schreibweise des Gesangstextes und der Stimmenbezeichnungen wurden nach dem Manuskript übernommen. Stimmenmaterial mit der Bezeichnung "Fondamento" existiert im Manuskript für folgende Instrumente: Fagott, Violoncello, Kontrabaß und Orgel (hier auch Fassung im Chorton). Für die Orchesterinstrumente wurden im Manuskript die auch heute gebräuchlichen Schlüssel verwendet, der Sopran steht im Sopranschlüssel, der Alt im Altschlüssel, der Tenor im Tenorschlüssel.

Thomas Schwarz

Satzfolge

Eingangschor „Er übet Gewalt"

Der Text dieses Satzes entstammt dem "Magnificat", dem Lobgesang der Maria, Lukas 2. Seine musikalische Umsetzung hebt durch prägnante Motivik und bewegte Streicherfiguren die göttliche Macht hervor.

Arie "Dank sei dem Gotte meiner Väter"

Rezitativ "Wie sehr betrügt sich nicht das Volk der Christen"

Chor "Kehr wieder"

Pressestimme

"Ein großzügiger, professioneller Computer-Notensatz und ein ausführliches Vorwort mit kritischem Bericht ... sind die editorischen Qualitätsmerkmale der Ausgabe. ... Die Kantate empfiehlt sich durch Kompaktheit, überschaubare Anforderungen für alle Beteiligten, eine stilistische Unverbrauchtheit und die theologische Qualität des 'Librettos'." (Forum Kirchenmusik 9/98)

aktualisiert Mittwoch, 13. Dezember 2006

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