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Das Hirn ist voll zeichnet den Verlauf einer sehr persönlichen "Frustphase" eines abstrakten Individuums nach, angefangen vom Erleben eines ohnmächtigen "Wut"-anfalls über den anschließenden Zustand einer müden "Erschöpftheit" hin zu einem "Hoffnungsschimmer", dem "nicht aufgeben".
Der erste Satz greift dabei
prägnante, klare Materialien wie fast
ausschließliche Nutzung der
Klangmöglichkeiten der Leersaiten und die
Grund"bewegungsarten" des Bogens (Auf-/Abstrich)
zurück, leicht unterbrochen von melodischen
"Seufzer"-Zellen, welche auch Basismaterial
für die beiden weiteren Sätze
bilden.
Der zweite, eher melancholische
Satz bezieht seine Charakteristika vom Wechsel der
Farben durch unterschiedliche Anspielstellen auf
den betreffenden Saiten, greift dabei auf
melodische Keimzellen des ersten Satzes zurück
und bringt als neuen "Gedanken", ganz zu Ende, das
Glissando.
Der zunächst verhalten
tänzerische dritte Satz gestaltet die
virtuosen Möglichkeiten verschiedener
Pizzicato-Arten und Bogenführung zu einer sich
apotheotisch entwickelnden Reminiszenz des
"Wut"-Gestus.
Aufführungsdauer: ca. 11'
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