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Die Agonie besteht aus sechs Etappen in gehetztem, strengem Fünfachteltakt, wobei die einzelnen Teile - bis auf Teil 3 - gestisch eng verwandtes Material benutzen. Sie unterscheiden sich im Großen und Ganzen durch Tonhöhen- und Rhythmus-Variationen in
diversen festgelegten zeitlich-dynamischen
Abläufen. Im dritten Teil erscheint als
kompositorisches Element der menschliche Atem.
Diese Stelle wird zu einer Art "Innehaltens-" oder
"Verschnaufpause", weshalb auch das vor- und
hinterher strenge Metrum hier aufgelöst
wird.
Bei simultaner Aufführung mit dem Werk Aus Ruhe... (1992) für Percussion-Quartett und Live-Elektronik drückt die Agonie einen imaginären Todeskampf eines wie auch immer gearteten "Seins" bzw. die Flucht, die Suche nach einem Ausweg vor eben diesem Todeskampf aus, während Aus Ruhe... diejenige (bisweilen unheimliche) Stille im - menschlichen - Bewußtsein (oder auch jeder Art von "Seele") darstellt, aus welcher heraus eine solche Agonie entstehen kann.
In dieser Simultanversion wurden beide Werke für die Sendereihe "Radiophonie" des Bayerischen Rundfunks produziert.
Aufführungsdauer: ca.17'
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