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Der Beginn des Textes der
Motette "Ehre sei Gott" stammt aus Lukas 2,14. Er
ist das liturgisch gebrauchte "Gloria in excelsis".
Die Weiterführung "Wir loben dich..." stammt
wohl schon aus dem 4. Jahrhundert n.Chr. und
ähnelt in ihrer dichterischen Struktur den
Hymnen.
Für die Neuausgabe lagen
zwei Quellen vor. Eine Abschrift von Carl Friedrich
Mangold aus der Landesbibliothek Darmstadt sowie
ein Abdruck aus der Zeitschrift "Musica Sacra",
1932 herausgegeben von A. Neithardt bei Bote &
Bock in Berlin.
Während Mangold die Stimmen
beider Chöre paarweise zusammenfaßt,
wurde in der Ausgabe in "Musica Sacra" eine
doppelchörige Notierung gewählt. Nicolais
Motette ist freilich nicht eindeutig
doppelchörig alternierend aufgebaut, im
Mittelteil gibt es einen solistischen Abschnitt,
der von Stimmen beider Chöre bestritten wird,
das Amen am Schluß baut sich stufenweise vom
Baß bis zum Sopran auf. Im ersten Abschnitt
allerdings überwiegt das alternierende Moment,
und deshalb habe ich für die Neuausgabe die
doppelchörige Notierung
gewählt.
Der Beginn des Textes der
Motette "Ecce enim" (komponiert 1834 in Rom) stammt
aus dem 54. Psalm. Er lautet übersetzt: Siehe,
Gott steht mir bei, der Herr erhält mein
Leben. Die Motette "Die Strafe liegt auf ihm"
bezieht sich auf Jesaja 52,5.
Für die Neuausgabe lagen
folgende Quellen vor: für "Ecce enim" ein
Druck aus der Musik-Beilage Nr. 1 der Allg. Wiener
Musikzeitung Nr. 25, Jg. 11, 1842, für "Die
Strafe" ein Druck aus der Zeitschrift "Musica
Sacra" (1932), seit 1850 herausgegeben von A.
Neithardt bei Bote & Bock.
Wiesbaden, im September 1996
Thomas Schwarz
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