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Herausgewachsen aus der
romantischen bzw. spätromantischen deutschen
Kunstliedtradition des 19. Jahrhunderts sind diese
Lieder - als "Frühe Lieder` bezeichnet - in
der Zeit zwischen 1941 und 1951 entstanden. Lieder
als Ausdruck einer gewissen Stimmungsbefindlichkeit
wenden sich an ein Hörerpublikum, das für
ähnliche Augenblicksgestimmtheit
empfänglich ist. Die Auswahl der Texte und die
kompositorische Anlage der Lieder lassen erkennen,
daß es sich hier um eine schlichte, reiz- und
stimmungsvolle, mehr im Volkston gehaltene
Ausdrucksweise handelt, die für den Hörer
leicht verständlich ist.
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Inhalt
- "Mein Herz ist wie ein Blütenkelch" (Text: Guido de Gazelle)
- "Wiegenlied" (Text: Friedrich Hebbel)
- "Es ist ein Schnee gefallen" Text: altes Volkslied (von 1570)
- "Ich schlaf, ich wach" Text: altes Volkslied (1500) "Sommermittag" Text: Theodor Storm
- "Hab meinen Schatz geküßt" Text: Max Dauthendey
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