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Dauer: ca. 5'20"
Das Stück hat im Grunde
eine sehr einfache Struktur. Es gibt zwei
Schichten, deren allmähliche Veränderung
den Verlauf der Komposition bestimmt.
Die eine Schicht ist in den
Randbereichen des Klaviers angesiedelt und
punktuell, fast perkussiv; die andere Schicht
besteht aus 13 Tönen in der Tenorlage, die
vorher im mittleren Pedal fixiert werden
müssen und somit ungedämpft
klingen.
Obwohl das Werk mit "Presto
possibile" überschrieben ist, wird durch die
zweite, ungedämpfte Schicht dem "Presto" noch
die Komponente eines langsam fließenden
Hymnus hinzugefügt.
Das Stück wurde 1994 beim
Kompositionswettbewerb der Paul-Woitschach-Stiftung
des Deutschen Komponisten-Verbandes mit einem
dritten Preis ausgezeichnet.
Die Uraufführung erfolgte
am 17. 10. 1994 in Köln durch den
australischen Pianisten Philip Mayers
(Berlin).
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