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Die Kleine Serenade
für Oboe, Klarinette und Fagott entstand im
Februar 1940. Sie trägt - wie auch bei anderen
Werken Sehlbachs anzutreffen - keine
Opuszahl.
Der erste Satz der Kleinen
Serenade, deren Komposition in der Zeit von
Sehlbachs zweitem Kriegsdienst (dieser dauerte von
1939 bis - einschließlich der
Kriegsgefangenschaft - 1946) fällt, ist
überschrieben mit "Gemächlich (wie wenn
Frieden wäre)". Die bewußt schlichte
Musik wird damit zum politischen Bekenntnis, zum
Widerstand gegen all die geistige
Unterdrückung, die der Nationalsozialismus mit
sich gebracht hatte - bis hin zum Widerstand gegen
den deutschen Angriffskrieg.
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