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Zum Werk
"Glossolalie - Zungen reden" verwendet aus dem Hymnus "Veni Creator Spiritus" (EKG 97, EG 126 "Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist") Melodie und Text der 4. Strophe, in der von der Gabe des "Zungenredens" an die Urgemeinde gesprochen wird.
Das Stück beginnt mit einer Anrufung des Heiligen Geistes, auf die eine geräuschhafte Antwort (das "Schwirren von Flügeln") erfolgt. "Trunkenheit" erfaßt die Gläubigen und löst ihnen die Zunge (hier "spricht" nicht nur die Zunge des Blasinstruments, sondern auch die des Spielers; kurzfristig entsteht sogar Zweistimmigkeit). Gegen Ende wird die ganze Choralmelodie noch einmal in verdeckter Mehrstimmigkeit durchgeführt.
Ausführbarkeit: Schwer
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Pressestimmen
"[...] ein Werk, das sich nicht nur modernster Blastechniken bedient, sondern vom Klarinettisten auch Sprechgesang verlangt. (Dieser) bewältigte die enormen Schwierigkeiten des Stückes mühelos und verstand es, die vielschichtige Aussage dem Hörer nahezubringen." (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 19. April 1988)
"In vorbildlicher Weise, mit detaillierten Erläuterungen zu den eingeforderten Spielweise präsentiert sich das ca. drei Minuten dauernde Werk [...] Gesprochene Texteinwürfe, Summen von Tönen mit teilweise simultanem Spiel, definierte Luftgeräusche, agogische und dynamische Raffinessen, beinahe szenische Effekte im Vortrag lassen ein ansprechendes Werk vermuten." (tibia 1/98)
Daten und Fakten
- Entstehung: 1973, revidiert 1984
- Uraufführung: 9. Juli 1975, Long Island
- Dauer: 8'30"
- Tonträger: Mitschnitt einer Aufführung in der Johanneskirche Köln, WDR (Erstsendung: 10. September 1987)
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