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Die beiden
Sätze:
- Grave
- Presto-Ritardando
Dauer: ca. 19'30"
Der erste Satz "Grave" ist von
der Französischen Ouvertüre inspiriert
und dementsprechend wuchtig gehalten. Nur an
wenigen Stellen wird dieser wuchtige Grundklang
durch zarte Akkordfolgen der beiden Streicher
unterbrochen.
Der zweite Satz ist fast
durchgehend unisono; er weist im Verlauf des
Stückes mehr und mehr Zerfallserscheinungen
auf, bis das Stück nach einem Aufbäumen
im Klavier in einem Abgesang der beiden Streicher
verklingt. Dies meint auch die Satzüberschrift
"Presto-Ritardando": Ein Prozeß der
Auflösung bis zum Verklingen.
Das Werk wurde mit einem ersten
Preis beim Kompositionswettbewerb Forum OSTWEST
1996 in Bergisch Gladbach ausgezeichnet.
Die Uraufführung erfolgte am 19. September 1996 in Bergisch Gladbach durch das Ensemble Köln.
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Pressestimme:
"( ... ) Tonale Phasen,
Folklore-Spuren, wunderschöne Unisono-Stellen
wechseln sich mit hingetupften, hingefetzten und
chaotisch lauten Klangstrukturen ab;
versöhnende Ruhe, klagend und versponnen,
beenden die Musik ( ... )"
(Kölner Stadtanzeiger, 25. 9.
96)
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