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Zum Werk
"Canticum Simeonis" verwendet die Verse 25 bis 34 des zweiten Kapitels aus dem Lukas-Evangelium. Am Ende erklingt die erste Strophe des Liedes "Im Frieden Dein, o Herre mein" von Johannes Englisch, dessen Melodie von Wolfgang Dachstein (1530) in zwölftöniger Verfremdung das gesamte musikalische Material des Stückes beeinflußt.
Der Solist hat den Text sowohl zu singen als auch zu sprechen; er ist sowohl objektiv Erzählender als auch subjektiv Betroffener. Formbildend wirken dabei die zu wichtigen Wörtern immer wiederkehrenden Motive.
Der Organist hat für bestimmte Partien - durch immer gleiche und doch ständig sich ändernde Akkordzusammenstellungen - einen dem Glockengeläut abgelauschten Klanghintergrund zu gestalten.
Ausführbarkeit: mittelschwer
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Pressestimme
"Sprechgesang und Gesang verbinden sich [...] Evangelientext mit (der) zwölftönig veränderten Melodie 'Im Frieden dein' kombiniert - faszinierend!" (Rhein-Zeitung, 25. Oktober 1995)
Daten und Fakten
- Auftraggeber: Eberhard Freymann
- Entstehung: 1984
- Uraufführung: 22. September 1984, Hauptkirche WuppertalUnterbarmen
- Dauer: 9'15"
- Tonträger: Ars Produktion FCD 368 343
- Widmung: Dem Andenken von Eberhard Freymann
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