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Jürg Baur

Fabula rasa (2006). Mosaik für Orgel. Auf der Suche nach Robert Schumann.
ISMN M-2020-1379-3
EURO 7,80


Pressestimme

"Auch die 'Fabula rasa' bezieht sich auf einen konkreten Anlass und ein bestimmtes Werk der Musikgeschichte. Der 88-jährige Komponist Jürg Baur, der als Direktor des Düsseldorfer Robert Schumann-Konservatoriums wirkte und als Nachfolger von B. A. Zimmermann die Kompositionsklasse an der Kölner Musikhochschule leitete, hat sie zunächst als Klavierwerk für das Integral Schumann-Festival 2006 in Recklinghausen geschrieben. An acht Abenden erklang je eine der 'Acht Klavierfantasien' in Kombination mit einer uraufgeführten Fantasie über das gleiche Thema. Die für Baur ausgewählte Fabel Nr. 6 regte ihn zur 'Fabula rasa' an. Leitmotivisch werden Schumanns Anfangstakte in diesem dreiteiligen Mosaik eingesetzt. Wichtige Bausteine werden aus den vertonbaren Buchstaben Robert (B – E) Schumanns (Es – C – H – A) gewonnen, durch weitere sechs Töne zur zwölftönigen Struktur verdichtet. Dieses konzentrierte 'Fabula rasa'-Mosaik erschließt sich am leichtesten im Dialog mit Schumanns Fabel-Fantasie." (Matthias Richter: Orgelmusik der Gegenwart, in: Musik und Gottesdienst Heft 5 [September 2007], S. 200f.)

aktualisiert Dienstag, 22. Januar 2008
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