Noten edition dohr

Bücher

Tonträger

fermate

Service

e-mail
home

Friedrich Kiel

Ländler für Pianoforte zu vier Händen op. 66 (rev. Neuausgabe von Christoph Dohr)
ISMN M-2020-1374-8
EURO 24,80

Pressestimme

"Der westfälische Komponist und Musikpädagoge Friedrich Kiel, geboren 1821, erhielt ab 1835 seine musikalische Ausbildung am Hofe des musikliebenden Fürsten zu Wittgenstein-Berleburg. Kiel komponierte schon früh und wirkte in jungen Jahren bereits als Hofkapellmeister und Musikerzieher der Fürstenkinder. Mit 21 Jahren konnte er dank eines Stipendiums des Fürsten in Berlin Musik studieren. Danach war er jahrelang freischaffender Komponist, Pianist und Pädagoge, bis er als Professor für Komposition erst an das Sternsche Konservatorium Berlin, kurz danach an die neu gegründete Hochschule für Musik Berlin berufen wurde. Zu seinen zahlreichen Schülern zählen unter anderem Ignaz Paderewski, Charles Stanford und Elise Schumann, Tochter von Clara und Robert Schumann. Friedrich Kiel starb 1885 in Berlin an den Folgen eines Verkehrsunfalls.
Kiel hat ein reiches Œuvere hinterlassen: Kammermusik für verschiedene Besetzungen, darunter Klaviertrios, Klavierquintette, Werke für Orgel, zahlreiche Chorwerke, unter anderem zwei Oratorien, und viel Klaviermusik für zwei und vier Hände.
Die drei oben aufgeführten Hefte [Zwei kleine Sonaten op. 6; Ländler op. 66; Leichte vierhändige Klavierstücke op. 13] sind von Christoph Dohr revidiert und neu herausgegeben worden. Zwar gibt es leider keine Fingersätze, das Notenbild ist aber sehr übersichtlich und angenehm zu lesen. Primo und Secondo sind übereinander gedruckt, so dass beide Spieler den jeweils anderen Part gut verfolgen können. Bei allen drei Heften sind Primo- und Secondopart meist im ähnlichen Schwierigkeitsgrad, der Secondospieler sollte allerdings Oktaven greifen können. [...]
Die 'Ländler' op. 66, komponiert um 1870, sind kurze, aber ganz wunderbare, echt romantische Stücke, die – als zwei Zyklen angelegt – sich hinter den einige Jahre früher komponierten Brahms-Walzern op. 39 nicht zu verstecken brauchen. Sie sind zum Teil etwas leichter, vor allem in den ersten Nummern, die auch einzeln gespielt werden können. Diese Ländler sind für mich eine echte Neuentdeckung!
Kiel hatte sie original für Viola und Klavier komponiert und später selbst für 'Pianoforte zu vier Händen' bearbeitet. Der Schwierigkeitsgrad entspricht insgesamt etwa der Mittelstufe. Weite Griffe – Akkorde innerhalb einer Oktave – kommen zwar vor, aber nicht in jedem Stück, und wenn, meist im Secondopart. Ein Heft, das die Anschaffung lohnt! [...]
Alle drei Hefte sind – trotz der fehlenden Fingersätze – für Unterricht und Konzert, für die Hausmusik und auch für 'Jugend Musiziert' sehr gut geeignet. Es wäre zu wünschen, dass sie eine weite Verbreitung erfahren könnten. Friedrich Kiel – eine Neuentdeckung wert!" (Frauke Uerlichs in nmz)

aktualisiert Montag, 14. Mai 2007

© 1998-2007 by Verlag Christoph Dohr Köln / edition dohr