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Peter Bares
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Aachener Magnificat op. 2578 (2005) für gem. Chor a cappella
Partitur, zgl. Chorpratitur
ISMN M-2020-1348-9
EURO 6,80; Staffelpreise: ab 15 Expl. je 3,30; ab 25 Expl. je 2,80
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Pressestimmen
"Peter Bares (* 1936) machte sich in den Siebzigerjahren im Zusammenhang mit der von ihm konzipierten avantgardistischen Orgel in Sinzig am Rhein einen Namen als geistvoller Improvisator und Exponent der Neuen Musik. Seine lateinische Magnificatvertonung hat die Töne a a c h e (n) zum Thema und zeigt, dass er der Tonsprache der Moderne treu geblieben ist, allerdings in abgemilderter, altmeisterlicher Form. Es werden alle zwölf Töne der chromatischen Skala verwendet (laut Vorwort des Verlegers ist die Musik 'in diesem Sinne dodekaphon'), was zu einer schwebenden Tonalität und teils schroffen Dissonanzen, aber auch zu berückend schönen Zusammenklängen führt. Das Intervall der reinen Oktave ist konsequent vermieden, dafür stehen die Randstimmen häufig in verminderten oder übermäßigen Oktaven zueinander. Ebenso kennzeichnen gregorianische Anklänge und polyphone Elemente neben rezitierenden Tonwiederholungen das Werk. Auf Taktstriche wird weitgehend verzichtet zugunsten einer ganz von der Sprache her gestalteten Polymetrie. Die großartigen Bilder des Magnificat-Textes werden adäquat umgesetzt. Intervalle und Rhythmen sind nicht eigentlich schwer zu treffen, verlangen aber einen intonationssicheren, dissonanzfesten Chor und vor allem eine liebevolle, positive Einstellung zu dieser Musik, die derzeit gängige Trends großzügig ignoriert und in sich völlig authentisch und stimmig ist. Das Aachener Magnificat von Peter Bares hat mich sehr beeindruckt, und es ist zu wünschen, dass sich mutige, mit Neuer Musik vertraute Chöre der eigenartigen Schönheit dieses Werkes annehmen." (wb, in: Württembergische Blätter für Kirchenmusik 3/2008, S. 30)
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"Der Kölner Kirchenmusiker und Komponist Peter Bares (*1936) hat sich in Sachen neuer geistlicher Musik schon in seinen Sinziger Jahren einen eigenen Platz in der Musikwelt errungen. Sein Personalstil wird geprägt von einer freien Atonalität ohne den Orientierungsrahmen der gewohnten Oktaveinteilung und dies in einer Konsequenz, die von zeitbestimmten Schulen und Modeströmungen unbeeindruckt geblieben ist. Bares ist ein entschlossener Verfechter der Erneuerung der kirchenmusikalischen Sprache aus dem Geist der Gregorianik und unter Einbeziehung aller Mittel der Neuen Musik. Dies bezieht sich aber nicht nur auf die Chorwerke, sondern auch auf die Orgelmusik und daraus resultierend den Orgelbau.
In der Sinziger Peterskirche hatte er die dortige Walcker-Orgel durch Ergänzungen von Schlagwerkregistern, einer spanischen Trompetenbatterie, einer Tastenfessel und eigens zusammengesetzten Mixturen und entlegenen Obertönen zu einem beispielhaften Klangkörper umgebaut. Ein völlig konsequenter Neubau im Sinne der neuen geistlichen Musik von Peter Bares entstand 2004 in St. Peter in Köln, der jetzigen Wirkungsstätte Bares. (Disposition unter www.willipeter.de - man lese und staune!). Das 'Aachener Magnificat' für vier gemischte Stimmen a cappella ist ganz in dieser Geisteshaltung komponiert. Das Thema, basierend auf den Tönen a, a, c, h, e taucht mehrmals auch in bearbeiteter Form auf, ohne dominierend zu werden. Merkmale dieser Chormusik sind die häufigen Sekund- und Septimintervalle zwischen den Stimmen, vor allem in den Schlussakkorden. Schwierige Intervallsprünge, wie man sie häufig als Merkmal für neue Musik zu erkennen glaubt, findet man bei Peter Bares kaum. Die Einzelstimmen sind durchaus melodiös gedacht und daher als solche unproblematisch einstudierbar. Gewöhnungsbedürftig ist das Zusammensetzen der Stimmen, welches aber bei guter und konsequenter Probe bald gelingen kann, zumal diese Musik eine eigene spirituelle Dimension in sich birgt. Übrigens: Dass neue Musik nicht nur etwas für Profis ist, bewies Bares selbst mit seinem Sinziger Kirchenchor, mit dem er in guter Qualität zwölftönige Messen und andere kleinere kirchenjahreszeitliche Werke mit neuen Texten auch in Funk und Fernsehen aufführte." (ci in Kirchenmusik im Bistum Limburg 2/2006)
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