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„Suite“ für Blockflöte(n) und Orgel ist im weitesten Sinne Programmmusik. Sie ist 1987/88 nach einer Portugalreise entstanden und wurde sogar mit dem Arbeitstitel „Fátima: eine Geschichte in 5 Szenen“ durch Regina und Bernard Sanders am 12. Juni 1988 in der St. Johannes-Kirche, Glinde (D) uraufgeführt. Dennoch ist die Musik nicht ausschließlich an diese Geschichte gekettet und wurde z.B. auch schon in Zusammenhang mit Epiphanias verwendet. Andere Deutungen sind durchaus denkbar. Natürlich kann sie auch als musikalisches Werk ohne unterlegtes Programm konzertant gespielt werden. Die Flötenstimme wird auf verschiedenen Blockflöten (Sopran, Alt, Tenor) dargestellt, wodurch Tonumfang und Farbpalette eine Erweiterung erfahren. Die Sätze können einzeln oder zusammen aufgeführt werden und eignen sich zum Gebrauch sowohl im Gottesdienst als auch im Konzert.
La suite pour flûte(s) à bec et orgue constitue de la musique à programme dans le plus large sens du mot. Elle a vu le jour en 1987/88 après un voyage au Portugal et a même été créée sous le titre provisoire de "Fatima: une histoire en 5 scènes" par Regina et Bernard Sanders le 12 juin 1988, à l'Eglise de St. Jean, Glinde (Allemagne). Pourtant, la musique n'est pas indissociable de cette histoire et a même connu une execution dans le contexte de l'Epiphanie. D'autres intérpretations ne sont pas exclues. Il va de soit que même les exécutions en tant que musique pure sans rapports extramusicaux sont imaginables. La partie de flûte à bec convient à tous les types de cet instrument (soprano, contralto, ténor), contribuant ainsi à l' élargissement de l'extension et de la palette sonore. Les mouvements peuvent être joués séparément ou en suite et conviennent à l'usage du culte aussi bien qu'à celui du concert.
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Inhalt
- Prélude
- Marche solennelle
- Méditation
- Litanie
- Finale
Pressestimmen
"Die Suite für Blockflöte(n) und Orgel von Bernard Wayne Sanders (*1957 in Wisconsin, USA), scheinbar ein instrumentales Werk ohne geistlichen Hintergrund, ist 1987/88 nach einer Portugalreise entstanden und wurde mit dem Arbeitstitel 'Fatima: eine Geschichte in fünf Szenen' in der St. Johannes-Kirche, Glinde (D) uraufgeführt. Es handelt sich also doch um ein Werk mit geistlichem Hintergrund, nimmt es doch Bezug auf den berühmten Wallfahrtsort Fatima. Dennoch ist es nicht an diese Geschichte einer Wallfahrt gebunden, andere Deutungen sind denkbar. Man hat das Stück auch schon im Zusammenhang mit Epiphanias verwendet, es kann aber ohne weiteres ohne unterlegtes Programm konzertmässig aufgeführt werden. Der Komponist, Bernard Wayne Sanders, kam nach seinen Studien in den USA nach Hamburg, wo er sich weiter ausbildete. Er blieb in Deutschland und ist heute Orgelsachverständiger des Bistums Rottenburg-Stuttgart. Seine Tonsprache zeichnet sich durch eine zwanglose Verbindung verschiedenster Elemente aus. Rhythmische Prägnanz und melodische Eingängigkeit haben ihre Wurzeln in verschiedensten Stilrichtungen. Man hört Anklänge an den Impressionismus, aber auch an den Jazz heraus. Die Werke - zahlreich für Orgel, aber auch für kammermusikalische und grössere Besetzungen - sind mehrfach ausgezeichnet worden. Bei der Suite für Blockflöte(n) kann die Solostimme auf verschiedenen Blockflöten (Sopran, Alt, Tenor) dargestellt werden. Dadurch wird die Interpretation abwechslungsreicher, was den Tonumfang und die Farbpalette anbelangt. Das erste Stück der Suite, das 'Prelude', kommt noch ziemlich konventionell daher, wird dann aber lebhaft und fängt an zu 'swingen'. Der Orgelpart ist sehr orgelgemäss komponiert; man merkt, dass der Komponist vor allem Organist ist und dass er die Möglichkeiten der Orgel auf eine relativ schlichte Art auszunützen vermag. Denn das Stück ist, abgesehen von einigen schwierigen Sprüngen, gut realisierbar, erfordert aber grosse Beweglichkeit, was den Rhythmus punkto Zusammenspiel anbelangt. Auch hier ist es von Vorteil, wenn eine eher grundtönige Orgel zur Verfügung steht, der Komponist schreibt oftmals 8'-Register vor. Das macht natürlich im Zusammenspiel mit den Blockflöten Sinn. Wer auf der Suche ist nach 'etwas ganz anderem, noch nie Gehörtem', kommt bei diesem Stück sicher auf seine Rechnung." (Ruth Gimmel-Rohr in: Musik und Gottesdienst 6/2007)
"Die mit dem Arbeitstitel 'Fátima: eine Geschichte in 5 Szenen' nach einer Portuglareise entstandene Komposition ist im weitesten Sinne Programmmusik. Sanders bevorzugt lineare Kompositionstechniken und klar durchstrukturierte Kontrapunktik. Seine oft ein- oder zweistimmige Musik ist gut durchhörbar. [...]" (wn in: Kirchenmusik im Bistum Limburg 2/2007, S. 52)
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