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Norbert
Laufer
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Der Weise. Symphonische Kantate (2002/03) nach Lessings Ringparabel aus „Nathan der Weise“ für vier Solisten und großes Orchester. -- Klavierauszug (68 S.)
ISMN M-2020-1295-6
EURO 29,80
-- Partitur (DIN A 3, ca. 138 S.)
ISMN M-2020-1293-2
EURO 79,80
--Aufführungsmaterial komplett
ISMN M-2020-1294-9
mietweise
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Pressestimme
"Der Weise von Norbert Laufer ist meines Wissens die erste Vertonung von Lessings Ringparabel; sie ist verteilt auf vier Solostimmen, begleitet und umrahmt von grossem Orchester. (Dessen Besetzung ist mir nicht bekannt, da mir nur der Klavierauszug vorliegt.) Dem Bariton ist die grosse Rolle des Erzählers zugewiesen, er bestreitet den ersten der fünf Sätze allein, singt in archaischen Bögen und ausladenden Sprüngen die Exposition der Geschichte. Der zweite Satz bezieht Tenor und Altus mit ein, so dass dreistimmig von den drei guten Söhnen erzählt werden kann, die dem Vater den Entscheid für die Weitergabe des Rings schwer machen. Nach einem instrumentalen Intermezzo folgt im dritten Satz der ebenfalls dreistimmige Streit der drei Brüder, jeder seinen Ring für den echten haltend. Das Hin und Her der Argumente wird mit Tempowechseln und fugierten Einsätzen der Singstimmen hörbar gemacht. Nun schlägt die grosse Stunde des Richters, der im vierten Satz die drei Ratsuchenden zurechtweist und ihnen zuletzt seinen weisen Rat erteilt: 'So glaube jeder sicher seinen Ring den echten...'. Seine Sentenz wird von den drei andern Sängern mit Sprechgesang unterstützt.
Hat man schon über das weite sängerische Spektrum gestaunt, das bei der Baritonstimme am Anfang vorausgesetzt wird, so freut man sich nun vollends über den Einfallsreichtum des Komponisten, dieser Richterrolle gerecht zu werden. Obwohl tonal und traditionell notiert, kann diese Partie - rollengerecht gesungen - einen gewaltigen Eindruck nicht verfehlen. Bei einem Umfang vom grossen C bis zum es' baut sich die Partie in grossen Septsprüngen auf, verwendet virtuos Tritonus und fallende Quart und folgt im Duktus ganz der schönen Sprache Lessings. Das ganze Werk dauert etwa 40 Minuten." (Brigitte Kuhn-Indermühle in: Schweizerische Musikzeitung Nr. 2 / Februar 2007, S. 31)
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