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Johann Lütter

Feierliche Messe für 4stg. gem. Chor und Orgel. Erstdruck, hrsg. von Josef Voußen. Partitur, zgl. Chorpartitur
ISMN M-2020-1282-6
EURO 14,80; Staffelpreise: ab 15 Expl. je EURO 7,80; ab 25 Expl. je EURO 6,80

Pressestimme

Johann Lütter komponierte im Zeitraum zwischen 1950 und 1988 als Organist und Chorleiter in der Alsdorfer Pfarrei Maria Heimsuchung zehn Messen und zahlreiche weitere Vokal- und Instrumentalwerke. Da er die Messen und Motetten für seinen Chor schrieb, sind sie aus der Praxis für die Praxis entstanden. Harmonisch bewegen sich in der Feierlichen Messe die Messteile des Ordinariums auf dem ausgedehnten stilistischen Feld der traditionellen Satzart. Homophone und kontrapunktische Teile halten sich die Waage. So stehen etwa Kyrie-Rufe in äolisch c nach kurzem Orgel-Zwischenspiel in äolisch cis. Die hohen und tiefen Stimmregister werden stellenweise mit kleinen Abweichungen parallel geführt. Durch überraschende harmonische Wendungen wird eine breite Palette von Klangfarben ausgelotet. Mit Ausnahme eines kurzen Fugatos am Schluss des Credos sind alle Teile vorwiegend homophon gesetzt.
Vom Umfang der einzelnen Sätze her eignet sich diese Messkomposition ausgezeichnet für die praktische Liturgie. Die Orgelbegleitung weist keine nennenswerten Schwierigkeiten auf und stützt weitgehend die Chorsänger. Eine Stiftung realisiert seit 2003 die Gesamtausgabe des kompositorischen Lebenswerkes von Johann Lütter. Bereits erschienen sind Zwei Chorlieder für gemischten Chor und Klavier nach Texten von Johanna Zaeske-Fell mit den Überschriften „Komm in den Wald“ und „Welle und Meer“ sowie der Schlusshymnus für gemischten Chor und Blechbläser-Ensemble als Klavierauszug, komponiert anlässlich des deutschen Katholikentages 1952." (Josef Estermann in: Schweizer Musikzeitung Nr. 2/Februar 2007, S. 31)

aktualisiert Montag, 15. November 2010
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