Nebel, ein Naturphänomen, das faszinierend sein kann. Maler wie Caspar David Friedrich waren begeistert von der Natur in ihren verschiedenen Zuständen.
- Morgennebel im Gebirge (um 1807/1808)
- Elbschiff im Frühnebel (um 1820/1822)
Durch die Wirkungen des Nebels entstehen Verzerrungen, die zu neuartigen, skurrilen oder grotesken Wahrnehmungen führen können. Das Gesehene wird unscharf, verliert an Kontur und ergibt sogar "begriffloses Neues".
Der Komposition "Nebel-Fassaden" liegen gemäß den Bedingungen des 16. Kompositions-Wettbewerbs der Kreisstadt Siegburg 2004 Volkslieder zugrunde.
- Chume, chum, geselle min (13. Jh.), Seite 4 Takt 18f,
- Wenn ich ein Vöglein wär (18. Jh.) Seite 7, Takt 18
- All mein Gedanken, die ich hab (15. Jh.) Seite 10 Takt12
Ja und dann finden sich auch jene variierten, verschleierten und unscharfen "Volkslied-Fetzen" in der Komposition, die jeder in und mit seiner Wahrnehmung "erkennen" möge.
"Nebel-Fassaden" wurden beim o.g. Wettbewerb mit einem ersten Preis ausgezeichnet.
Viel Freude!!!