|
Dieses Stück, ursprünglich Finale einer mehrteiligen "Musik für Violoncello und Klavier", ist eine (streng) symmetrisch gegliederte Fantasie, mit den ineinander übergehenden Formteilen A-B-A'-B'-A''.
A: Ein zwölftöniges chromatisch ansteigendes Fugenthema wird gleich zu Beginn exponiert, bildet einen Höhe- und Schwerpunkt im Zentrum des Satzes und klingt am Schluss nochmals kurz an.
B: Das eigentliche "Perpetuum mobile"; ein motivisch spielerisch-virtuoses Figurenwerk in wechselndem Metrum wird weit ausgebreitet, häufig variiert, vorwiegend vom Cello vorgetragen; der Satz bleibt in ständig fließender Bewegung, läuft in freier Tonalität und harmonischen Schwerpunkte ab.
|