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Die "Drei Stücke" entstanden auf Anregung des Pianisten und Cembalisten Franzpeter Goebels. In sein Widmungsexemplar hatte ich geschrieben: ad usum Francisci Petri (damit auf den Titel von Busonis "Sonatina ad usum infantis" anspielend). Aus Goebels' Antwort: "Das ist eine schöne Sache geworden, ich danke Ihnen für die 'Drei Stücke', die ich gern ins Programm nehme. NB: Petri ist auch eine schöne Anspielung an einen Mitarbeiter von Busoni".
Nicht nur in den Titeln - Praeludium - Sarabande
- Solfeggietto sondern auch im ganz realen
"Vokabular" sind Geist und Technik des Barock zu
spüren. Die Sarabande zitiert das Thema
B-A-C-H;
"Solfeggietto" war im Barock eine Etüde
(bekannt das Solfeggietto von C.
Ph. E. Bach). In diesem Sinn - natürlich
auch als brillantes Schlußstück des
Zyklus - ist es auch vom Komponisten gedacht. Ein
Gag besonderer Art stammt von meinem ehemaligen
Schüler Prof. Dr. Kurt Fischer, der das
Solfeggietto spiegelbildlich notiert hat, damit
eine vertrackte Etüde für die linke Hand
schaffend. Sehr effektvoll als Zugabe nach den
"Drei Stücken".
Übrigens ist die Komposition mit guter
Wirkung auch als Klavierwerk spielbar - in dieser
Form vom Komponisten oft erprobt.
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