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Thomas Blomenkamp

broken sounds (1988) für Orgel
ISMN M-2020-0153-0
EURO 11,80


  • Dauer: 12'
  • Schwierigkeit. schwer, lohnende Aufgabe für aufgeschlossene Organisten
  • Charakterisierung: Ein wütendes, klanglich imposantes Stück in Toccata-Art mit eindrucksvollem Schluß
  • Kurt Huber, dem Lehrer der Geschwister Scholl und Mitglied der "Weißen Rose" gewidmet

Pressestimmen

"[...] Blomenkamps bisher einziges Orgelwerk 'broken sounds' entstand im März 1988 (Uraufführung durch Friedemann Herz am 14. Mai 1988 in der Neanderkirche Düsseldorf im Rahmen des Rheinischen Musikfests). Es enthält eine Reihe gut vermittelter experimenteller Klänge, die man schon kennt, die aber eingebettet sind in eine sehr überzeugende formale Anlage: Statische und arpeggierende ('gebrochene') Cluster, eine amorph bewegte, einstimmige Linie mit 8'/1'/Zimbel­-Spaltklängen und drei bimetrisch-oszillierende Presto possibile-Passagen, die an György Ligetis Etüde 'Coulée' erinnern, wechseln einander ab. Am Schluss sollen der Motor abgeschaltet und die Orgel verlassen (!) werden, während der Klang allein und 'einsam' erstirbt: 'Erkläre nichts. Stell es hin. Sag's. Verschwinde.' (Elias Canetti, 1982)
Das etwa elfminütige Stück verdient Berücksichtigung im Konzertleben. Es ist nicht ganz leicht darzustellen, aber dafür umso wirkungsvoller und bietet eine dankbare Aufgabe nicht nur für Spezialisten experimenteller Musik." (Torsten Laux, in: Organ 3/2008, S. 60)

"Zu einem einzigen Klangraum ballen sich Höhe und Tiefe, hell und dunkel ..." (Leverkusener Stadt-Anzeiger)

aktualisiert Freitag, 28. November 2008
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