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Johann Christian Heinrich Rinck

Klaviertrio Es-Dur o.op. (1803) für Violine, Violoncello und Klavier. krit. rev. Neuausgabe (Christoph Dohr). Partitur und Stimmen .
ISMN M-2020-1100-3
EURO 19,80


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Der nachfolgende Text ist eine Rezension zu allen drei in der Edition Dohr erschienenen Heften mit sieben Klaviertrios von Johann Christian Heinrich Rinck:

"Es ist das Anliegen der Kölner Edition Dohr, durch umfangreiche Veröffentlichung der Kompositionen Rincks dessen Œuvre aus der Vergessenheit zu holen. Im Falle der dreiteiligen Ausgabe der Klaviertrios wurde dem Verlag hierfür der Deutsche Musikeditionspreis 'Best Edition' zuerkannt.
Bei den insgesamt sieben Trios handelt es sich nach den Titeln der Erstdrucke aus der Zeit zwischen 1803 und 1815 um Sonates pour le Pianoforte avec accompagnement de Violon & Violoncelle obligés. Im Falle der Trios op. 32 (1812) könnte auf die beiden Streichinstrumente (ad libitum) sogar verzichtet werden. Ähnlich wie bei Haydns Sonaten für Klavier mit begleitender Geige sind hier die Streicher fast immer im Unisono oder in Oktavierung zum Tasteninstrument geführt. Die drei unter der Opuszahl 32 zusammengefassten Trios sind jeweils zweisätzig: zu Beginn ein Allegro-Satz und ein Rondo-Allegretto als Finale. Aus der Sicht des gleichberechtigten Ensemblespiels erscheinen da die drei Trios op. 34 (1815) und ganz besonders das Trio Es-Dur ohne Opuszahl von 1803/04 viel lohnender, zumal die Musik hier durch langsame Mittelsätze an Tiefgang gewinnt. Die Klaviertrios von Rinck ersparen sich Widerborstigkeit und Durchführungskonflikte im Sinne Beethovens. Die ausgewogen-symmetrischen Periodenbildungen sowie der Bau von Vorder- und Nachsatz sind fast immer ganz 'nach den Regeln' geformt und gehorchen der 'klassischen' Norm. Mit Ausnahme der Trios II und III aus Opus 34 und dem noch anspruchsvolleren Trio Es-Dur (1803/04) bleiben die Werke im Rahmen einer eher leichten und konventionellen Kompositionsweise.
Die drei Ausgaben der Edition Dohr überzeugen durch den schönen, sauberen Druck und durch die sorgfältige Editionsarbeit." (Otfrid Nies, in: Das Orchester 12/2004, S. 84)

aktualisiert Dienstag, 8. Juli 2008
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