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Ein eigentliches Rondothema wird man in dem Werk
vergeblich suchen. Der Titel bezieht sich auf
bestimmte Aktionen, die mehrfach in
veränderter Form wieder aufgegriffen werden.
Dabei wechseln sich taktgebundene Abschnitte in
traditioneller Notation mit taktfreien Abschnitte
ab, die in einer leicht lesbaren aleatorischen
Schrift notiert sind. Der besondere Reiz dieser
Abschnitte liegt in der Notwendigkeit, die eigene
rhythmisch freie Gestaltung mit dem Spiel der
Partner zu koordinieren. Die Spielpartitur
ermöglicht die Orientierung an den
Nachbarstimmen.
Trotz der zum Teil ungewöhnlichen
Anforderungen ist das Stück nicht schwierig.
Die erste Flöte wechselt allerdings zwischen
Alt und Sopranino, für die zweite Stimme wird
neben der Altflöte auch die Sopranflöte
vorgeschrieben. Die dritte Stimme wurde bei der
ersten Aufführung im Rahmen von "Jugend
musiziert" von einem Fagott übernommen, die
dann notwendigen Änderungen (vor allem
Oktavierungen) dürften sich sozusagen von
selbst ergeben.
Dauer: ca. 3'30''
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