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Dauer: ca. 3'
Das "Solo für Blockflöte in F" wurde
für den Wettbewerb "Jugend musiziert"
geschrieben. Es gibt dem Spieler nicht nur die
Möglichkeit, technische Brillanz zu entfalten,
sondern auch seine Fähigkeit zu
spannungsvollem gesanglichen Spiel zu
demonstrieren. Verfremdungstechniken sind nur sehr
sparsam verwendet. Trotz der nicht geringen
technischen Anforderungen ist das Stück gut
spielbar: Die Uraufführung wurde von einem
hochbegabten 11jährigen Mädchen gespielt.
Der WDR produzierte das Stück mit Christian
Seher.
Der erste, taktfreie Abschnitt besteht aus
wechselnden, meist lebhaften Figuren, die mit
rhapsodischer Freiheit zu spielen sind. Er fordert
dadurch den Interpreten zu selbständigem
Gestalten heraus. Der ruhige Mittelteil in 2/2-Takt
verlangt einen großen melodischen Bogen. Der
schnelle Schlußteil ist etwas kapriziös.
Durch ihn bekommt das Stück eine gewisse
Leichtigkeit und Fröhlichkeit und einen
schwungvollen Abschluß.
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