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Verlag Christoph Dohr Köln

aktualisiert
Montag, 02.01.2017 9:32

 

Johann Christian Heinrich Rinck

Werke für Orgel Vol. 1
Freie Orgelstücke aus der "Praktischen Orgelschule" op. 55

Jens-Michael Thies, Orgel von Bernhard Dreymann (1834) der ev. Kirche Biebesheim/Rhein

DCD 021 - (P) 2004
EAN 4040406000217
EURO 18,50

Zur Produktion

Inhalt (Tracklist)

Orgelstücke aus der "Praktischen Orgelschule" op. 55

  1. Präludium und Fuge C-Dur [6'59]
    (Band 6, Nr. 7)
  2. Andante F-Dur [2'20]
    (Band 1, Nr. 17)
  3. Nachspiel G-Dur [2'22]
    (Band 3, Nr. 5)
  4. Andante fis-Moll [2'20]
    (Band 1, Nr. 8)
  5. Nachspiel E-Dur [2'41]
    (Band 3, Nr. 9)
  6. Andante cis-Moll [1'38]
    (Band 1, Nr. 10)
  7. Präludium e-Moll [4'20]
    (Band 6, Nr. 3)
  8. Moderato G-Dur [1'13]
    (Band 1, Nr. 3)
  9. Nachspiel C-Dur [5'48]
    (Band 4, Nr. 6)
  10. Fantasie c-Moll [7'45]
    (Band 6, Nr. 10)
  11. Fuge c-Moll [3'53]
    (Band 6, Nr. 11)
  12. Präludium F-Dur [3'49]
    (Band 5, Nr. 3)
  13. Moderato d-Moll [1'06]
    (Band 1, Nr. 18)
  14. Nachspiel B-Dur [1'54]
    (Band 3, Nr. 3)
  15. Andante As-Dur [1'31]
    (Band 1, Nr. 23)
  16. Nachspiel f-Moll [3'12]
    (Band 4, Nr. 11)
  17. Andante c-Moll [2'01]
    (Band 1, Nr. 22)
  18. Nachspiel As-Dur [3'10]
    (Band 4, Nr. 9)
  19. Moderato f-Moll [1'15]
    (Band 1, Nr. 24)
  20. Präludium und Fuge B-Dur über B-A-C-H [9'17]
    (Band 6, Nr. 12)

Gesamtdauer: 68'46

Zur Produktion

  • Instrument und Aufnahmeort: Bernhard Dreymann 1834 (II/P/25), ev. Kirche zu Biebesheim/Rhein (Restaurierung: Karl Schuke Orgelbau Berlin 1963)
  • Aufnahmedatum: 23./24. September 2003
  • Stimmung und Instrumentenbetreuung: Karl Schuke Orgelbau Berlin
  • Tonmeister und Schnitt: Hieronymus Cavalli
  • Booklet-Texte und -Layout: Christoph Dohr
  • Cover: Ölgemälde von Gottl. Sebastian Gläser 1824 (Privatbesitz Darmstadt, mit frdl. Genehmigung)
  • Benutzte Notenausgaben: Edition Dohr / Erstdrucke

Das Instrument

Es muss heute als seltener Glücksfall angesehen werden, ein nahezu im originalen Klanggewand der Rinck-Zeit befindliches Orgelwerk - obendrein noch aus Rincks unmittelbarem Wirkungskreis - für eine im Klang authentische Einspielung zur Verfügung zu haben. 1832 reichte Bernhard Dreymann eine "Disposition nebst Überschlag zu einer neuen Orgel" für den 1773 eingeweihten neuen Kirchenbau in Biebesheim ein. Dreymanns Vorschlag wurde dem Darmstädter Hofkantor Rinck in seiner Funktion als Orgelsachverständiger zur Begutachtung vorgelegt, der schrieb: "Soll die neu zu erbauende Orgel nach der Disposition 20 Register erhalten, [...] so ist es immer besser wenn sie zu 2 Manualen und Pedal, als wie zu einem Manual und Pedal eingerichtet wird." Die Einweihung und Prüfung der Orgel nahm Rinck persönlich vor. Das Abnahmegutachten ist nicht erhalten. Wir wissen nur, dass die Orgel im Sommer 1834 aufgestellt wurde. Zahlreiche Reparaturen und "Verbesserungen" widerfuhren dem Instrument in den folgenden 130 Jahren, bis 1963 eine Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands durch die Firma Karl Schuke Berlin erfolgte.

Cover

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Ein Reprint der "Praktischen Orgelschule" op. 55 ist in der Edition Dohr erschienen.

 

 


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