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Anna Maria (Nannette) Stein (1769-1833) wurde als Tochter des Augsburger Klavier- und Orgelbauers Johann Andreas Stein geboren. Sie bekam früh Musikunterricht und trat als Pianistin und Sängerin hervor. 1794 heiratete sie den Musiker Johann Andreas Streicher und zog mit diesem nach Wien, wo sie die väterlicher Firma weiterführte und zusammen mit ihrem Mann, ihrem Bruder Matthäus Andreas Stein und später ihrem Sohn Johann Baptist in die Weltspitze führte. Erst daheim, dann in einem Salon wurden Konzerte gegeben, bei denen nicht nur Nannette selbst gern vorspielte, sondern wo sie jungen Künstlern Gelegenheit gab, sich zu reproduzieren. Anna Maria Streicher stand mit bedeutenden Größen des Wiener Musiklebens, etwa mit Beethoven, in freundschaftlichem Kontakt.
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Notenausgaben im Rahmen der Gesamtausgabe der Werke von Johann Andreas Streicher und Anna Maria (Nannette) Streicher, geb. Stein (hrsg. von Christoph Öhm-Kühnle)
- Klage über den frühen Tod der Jungfer Ursula Sabina Stage (Singstimme und Klavier; c-Moll)
in: ISMN M-2020-1257-4 (Vol. 7)
EURO 19,80
- Vol. 10: Anna Maria (Nannette) Streicher: Deux Marches pour le Piano-Forte (D-Dur, C-Dur)
in: ISMN M-2020-1260-4 (Vol. 10)
EURO 9,80
- Marche à huit Instrumens à vent (2 Oboen, 2 Fagotte, 2 Hörner, 2 Klarinetten; Es-Dur). Partitur und Stimmen
in: ISMN M-2020-1260-4 (Vol. 10)
EURO 9,80
Jeder Band enthält ein informatives Vorwort des Herausgebers zu den enthaltenen Werken.
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