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Komponist

Werke in der Edition Dohr

Bojidar Spassov

Bojidar Spassov

Geboren 1949 in Sofia, Bulgarien. 1970-76 Studium am Moskauer "Tschaikowsky"-Konservatorium (Komposition bei Nikolaj Sidelnikov, Instrumentation bei Edison Denissov, Musikwissenschaft bei Jurij Cholopov). Danach Dozent am musikpädagogischen Institut in Plovdiv, an der Musikhochschule in Sofia, wo er ab 1981 ein Seminar für neue Musik leitet, und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musikwissenschaft in Sofia.

1986 und 1988 Teilnahme an den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt. Preisträger verschiedener Kompositionswettbewerbe, zahlreiche Aufführungen bei internationalen Musikfestivals; musikwissenschaftliche Arbeiten, vorwiegend im Bereich Neue Musik. Lebt seit 1990 als freischaffender Komponist in Bochum; seit 1992 Dozent an der Folkwang-Hochschule Essen, seit 2003 außerdem als Dozent an der Musikhochschule in der Universität Münster. Er lebt in Essen.

Seine Werke wurden bei internationalen Musikfestivals aufgeführt, u.a. bei den Dresdner Musikfestspielen, dem Penderecki-Festival in Polen, den Wittener Tagen für neue Kammermusik, den Darmstädter Ferienkursen, dem Neujahrsfestival in Sofia, der Multimediale in Karlsruhe und den Weltmusiktagen in Essen. Der Komponist ist Preisträger des Dresdner Carl Maria von Weber-Wettbewerbs, des Concours International de Composition de Musique Fribourg und des Wettbewerbs "Valentino Bucchi" in Rom.

  • Kreisellauf I und II (1993) für Orgel und Schlagzeug. Spielpartitur
    ISMN M-2020-0155-4
    EURO 24,80

Spezifizierung des Instrumentariums:


Schlagzeug (1 Spieler):
4 Timpani, Triangolo, 8 Gongs, Tam-tam (+ eventuell Chinesische Tempelglocken); (+ eventuell Pekinesischer Operngong).
3 Hihats, 3 Cimbels, 3 Tom-toms, Bass Drum, Tenor Drum, Side Drum, 3 Cow-bells
Tamburo, Maracas, Campanelli, Vibrafono, Marimba

Orgel

Pressestimme

"Stilrichtung, Verwendung: Virtuose Orgelstücke mit repetitiven Mustern
Form, Struktur: Stücke auf der Basis von mobile-artigen Drehfiguren, Schlagzeug als Impulsgeber
Notation, Dauer, Schwierigkeit: ca. 12 Minuten, schwer
Subjektives Ergebnis: Sehr energische, ruhelose Stücke"
(Kurzcharakterisierung von Reinhard Schulz in nmz 11/2008, S. 38)

aktualisiert Mittwoch, 6. Januar 2010updated
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