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Erik Alfred Leslie Satie ist zweifelsohne eine der skurrilsten Gestalten in der Musikgeschichte. Geboren wurde er am 17. Mai 1866 in Honfleur. Bereits von Kind an erlebte Satie das Nebeneinander von geistlicher und Unterhaltungsmusik; diese Mischung sollte für sein Oeuvre prägend werden. Ferner versuchte er, mittelalterliche Bauprinzipien in Musik zu setzen, wofür er Kirchentonarten verwendete und Werke schuf, die ohne dynamische oder harmonische Entwicklung auskommen. Dieses Unzeitgemäße wurde von John Cage, der in Satie einen Vordenker des Minimalismus sah, erkannt. Das Ballett "Parade", das in Zusammenarbeit von Picasso, Cocteau, Diaghilew und Satie entstand, wurde ein Skandal - dieser führte dazu, dass eine Gruppe junger Komponisten, die spätere Gruppe der "Sechs", zusammenfand. Nicht nur in seinen Schriften, sondern auch in seinen Kompositionen, die oft skurrile Titel tragen, zog Satie über Komponistenkollegen und den Zustand des Musikbetriebs her.
Durch Debussy, der Satie ermahnt hatte, doch etwas mehr auf die Form zu achten, wurde Satie zu seinen "Stücke in Birnenform" angeregt. Der trockene Unterrichtsstoff an den Hochschulen führte zu den 840mal zu wiederholenden "Vexations". Satie starb am 1. Juli 1925 in Paris.
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- Gymnopédie I-III, für Streichquartett (mit Kontrabass ad libitum) arrangiert von Wolfgang Birtel. Partitur und Stimmen
ISMN M-2020-1140-9
EURO 12,80
Kompositionen mit Satie-Bezug
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