Die belgische Pianistin und Cembalistin Paule van Parys erhielt absolvierte ihr Konzertexamen an den Königlichen Konservatorien von Gent, Brüssel und Antwerpen. In Paris konnte sie ihr Spiel im Rahmen eines Stipendiums perfektionieren. Sie war Professor am Lemmens-Institut in Löwen.
Paule van Parys konzertiert in ganz Europa, aber auch in Afrika oder in Kanada und den U.S.A.; gleichzeitig entstehen eine große Zahl von Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie mehr als 15 CDs. Darunter spielte sie wiederholt Werke als Weltersteinspielung auf CD ein, darunter: Sechs Sonaten von Luigi Cherubini, Sechs Divertimenti von François Joseph de Trazegnies, Sechs Quartette von Luigi Boccherini.
Paule van Parys' Hauptinteresse liegt bei der (Wieder-) Entdeckung von von Frauen komponierter Musik. Zu diesem Zweck recherchiert sie in den bedeutenden öffentlichen Musikaliensammlungen Europas. Neben der vorliegenden Weltersteinspielung von Werken von Maria Szymanowska spielte sie Sechs Sonaten von Anna Bon di Venezia (1740-1767) und Werke von Elisabetta de Gambarini (1731-1765) auf CD ein.
"Da erklingen lyrische Cantabile-Melodien ebenso wie zupackende Rhythmen. Immer bleibt der Klang sinnlich und charakteristisch. Eine großartige Entdeckung." (FONOFORUM)