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1950 in Hannover geboren, studierte Literatur- und sprachwissenschaft, Politik, Philosophie, Pädagogik, Psychologie und Soziologie. Seit 1975 Autor für Hörfunk, Fernsehen, Theater und Verlage. Seit 1979 am Staatstheater Hannover Regieassistent, Dramaturg, Autor und Regisseur.
Seit 1989 Intendant des ETA HOFFMANN THEATERs Bamberg. Er hielt viele Gastvorträgen an amerikanischen Universitäten, in Polen und auf internationalen Theaterkonferenzen.
Bücher über V. Schlöndorff, A. Kluge, die "Oberhausener Gruppe", E. T. A. Hoffmann sowie zahlreiche Kinderbücher. Die Bamberger Inszenierungen von "Ich, Marlene" und "Mambo Mortale" wurden vom Fernsehen (BR, NDR) aufgezeichnet, ebenso wie "Heute weder Hamlet" (über 100 Inszenierungen, u.a. mit Volker Lechtenbrink, Wolfgang Hübsch, Walter Plathe, Harald Dietl) mit Hans Clarin (BR) an der Komödie im Bayerischen Hof in der Regie des Autors.
Eine Anzahl seiner Werke sind speziell zu "Bamberger Themen" entstanden. Das Theater erhielt dafür viele internationale Einladungen und Auszeichnungen, u.a. den Friedrich Baur Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, Kulturpreis der Oberfrankenstiftung.
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- Lichte Stunden eines wahnsinnigen Musikers. Drei Annäherungen an das Leben des E.T.A. Hoffmann
464 S., 54 Abb., Hardcover
ISBN 978-3-936655-66-7
EURO 20,--

(Cover anklicken zum Vergrößern)
Die "drei Annäherungen" sind:
- Lichte Stunden eines wahnsinnigen Musikers. E. T. A. Hoffmanns Zeit in Bamberg. Romantage
- Gemahl meiniges. Michalina Hoffmann über E. T. A. Monolog
- Hoffmanns Welt oder Gibt es denn eine Seligkeit, die der unsrigen gleicht? Opernlibretto
Gleich auf drei Wegen nähert sich Autor Rainer Lewandowski, seit zwei Jahrzehnten Intendant des E. T. A.-Hoffmann-Theaters Bamberg, "seinem" Hoffmann:
Im Mittelpunkt des Buches steht der Roman, den Lewandowski aus Hoffmanns Tagebuch webt. Hoffmanns Leben in Bamberg zwischen 1808 und 1813, seine Zeit der Wandlung vom Musiker zum Schriftsteller, seine Niederlagen, seine enttäuschten Lieben, seine Armut, seine Krankheit, sein tiefer seelischer Kummer: In "Lichte Stunden eines wahnsinnigen Musikers" lässt Lewandowski jenen Text erstehen, den Hoffmann nie geschrieben hat, sondern als Vision in ein Gemälde implementierte.
An zweiter Stelle steht der Theatermonolog von Hoffmanns Frau Michalina: "Gemahl meiniges" - die Quintessenz aus romanesker Form und Tagebuch-Dokument.
Das Buch rundet sich mit Lewandowskis Opernlibretto "Hoffmanns Welt": E. T. A. Hoffmann in Bamberg - das typische, zugleich auch besondere Schicksal eines Künstlers, der an den Grenzen des Bürgerlichen zerbricht!
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