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Albert Kaul (geb. 1963), Studium der Instrumentalpädagogik in Mainz, lebt und arbeitet seit 1991 als Klavierlehrer, Pianist und Komponist in Marburg/Lahn. Neben zeitgenössischer Musik, Performance und Musiktheater ist ein besonderer Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit der Improvisationsunterricht in Schule und Musikschule. Aus der Unterrichtspraxis heraus entstand die „Musikalische Bildung der Differenz“, die 2008 an der Musikhochschule Köln als Dissertation angenommen wurde.
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- Musikalische Bildung der Differenz. Ein musikdidaktisches Modell (= musicolonia, Bd. 4). 184 S., Hardcover.
ISBN 978-3-936655-58-2
EURO 24,80

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Die „musikalische Bildung der Differenz“ ist eine musikdidaktische Theorie mit folgender Grundidee: Musikalisches Lernen (Musiklernen) wird aufgefasst als Entwicklung der Differenzierung musikalischen Wahrnehmens und Handelns; musikpädagogisches Handeln wird verstanden als Beeinflussung des lernenden Subjekts im Hinblick auf ein sich immer weiter entwickelndes Differenzierungsvermögen.
Diese Sichtweise ermöglicht einen flexiblen Blick auf die didaktische Perspektive von Musikunterricht: In jeder Unterrichtssituation können Möglichkeiten zur Differenzierung ausgelotet werden; die Qualität von Unterrichtshandeln kann daran beurteilt werden, inwieweit es gelingt, Differenzierungsprozesse in Gang zu setzen. |