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Sigfrid Karg-Elert (1877-1933) war Pianist, Organist, Komponist, Musiktheoretiker und -pädagoge. Große Bedeutung hat er für das Harmonium, für das er zahlreiche Werke komponierte - wohl mehr als jeder andere Komponist. Seine Klangsprache ist als spätromantisch einzustufen, nimmt aber durchaus auch aktuelle Einflüsse der Zeit auf. Karg-Elert vertrat in seinen musiktheoretischen Arbeiten die von Hugo Riemann entwickelte polare Dur/Moll-Auffassung, die mit der "Untertonreihe" als Spiegelung der Obertonreihe arbeitet.
Im angelsächsischen Raum wurden Karg-Elerts Werke oft gespielt; die Rezeption in Deutschland litt darunter, dass Karg-Elert (obgleich gar kein Jude) in das berüchtigte "Lexikon der Juden in der Musik" aufgenommen wurde. Seit einigen Jahrzehnten scheint der Komponist langsam wieder in das öffentliche Bewusstsein zurückzukehren.
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- Marche triomphale "Nun danket alle Gott" aus den 66 Choralimprovisationen op. 65 (Hochzeitsmusik für Orgel Vol. 22)
ISMN M-2020-1159-1
EURO 3,80
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