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Verlag Christoph Dohr Köln

aktualisiert
Montag, 13.01.2014 12:15

Bearbeiter

Franzpeter Goebels

Franzpeter Goebels
 

Vita

Der Pianist und Cembalist Franzpeter Goebels wurde am 5. März 1920 als Sohn eines Organisten in Mülheim a. d. Ruhr geboren. Er war Schüler von Herrmann Pillney und Raoul von Koczalski. Nebenher studierte er  Musikwissenschaft, Romanistik und Philosophie. Ab 1940 wurde er Solopianist am Deutschlandsender, wurde dann aber zum Wehrdienst einberufen und kam schließlich in Gefangenschaft. Von 1947 an lehrte Goebels am Robert-Schumann-Konservatorium in Düsseldorf Klavier und leitete dort das Studio für Neue Musik. 1958 wurde er an die Nordwestdeutsche Musikakademie Detmold berufen (Klavier und Cembalo), wo er bis zu seiner Emeritierung 1982 unterrichtete sowie bis 1972 mit der Leitung des Seminars für Musikerziehung und des Studios für Neue Musik betraut war. 1964 wurde Goebels der Ruhrpreis für Kunst u. Wissenschaft verliehen. Zusammen mit seiner Frau Gertraud, die er 1951 heiratete, hatte Franzpeter Goebels zwei Kinder. Er starb am 28. September 1988 im Alter von 68 Jahren.

Neben dem Schwerpunkt alter Musik lag ihm die Auseinandersetzung und Vermittlung zeitgenössischer Musik sehr am Herzen (wie diverse Einspielungen bezeugen). Seine Interpretationen bewegten sich immer im Spannungsfeld zwischen der Bemühung um Werktreue einerseits und um zeitgemäße Auffassung andrerseits.
Seine pianistische Vielseitigkeit (Klavier, Cembalo u. Hammerflügel), sein musikalischer Universalismus (existentielles Musikverständnis, Berührungspunkte zu anderen Künsten) sowie sein leidenschaftlicher pädagogischer Impetus machten ihn zu einer besonderen Persönlichkeit bei Konzerten (vor allem seinen Gesprächskonzerten), Vorträgen und Kursen, die ihn fast in die ganze Welt führten. Er ist darüber hinaus auch publizistisch als Autor, Herausgeber und Bearbeiter sowie in Rundfunk (vor allem
Schulfunk) und Fernsehen in Erscheinung getreten und hat viele zeitgenössische Komponisten zu Werken animiert.

Friedwart Goebels

 

 


Titel in der Edition Dohr

Bearbeitung

Coverabbildung Inhalt

Ferruccio Busoni (1866-1924)

Finnländische Volksweisen op. 27
für Orchester (Fl., Klar., Pk., Klav., Streicher) eingerichtet

Partitur
M-2020-1340-3
EURO 39,80

Stimmenset
M-2020-1341-0
EURO 99,80


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Kompositionen mit Goebels-Bezug

Coverabbildung Inhalt

Ferdinand Bruckmann (*1930)

Drei Stücke (1969)
für Cembalo

Der Untertitel "ad usum Francisci Petri" spielt auf Busonis "Sonatina ad usum infantis" an. Mit "Francisci Petri" ist Franzpeter Goebels gemeint.

M-2020-0154-7
EURO 6,80

Coverabbildung Inhalt

Ferdinand Bruckmann (*1930)

Zwei Stücke (1964)
für Cembalo

M-2020-0050-2
EURO 4,80


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