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Titel im Verlag Dohr

Dr. Thomas Enselein

Thomas Enselein studierte in Münster Musikwissenschaft sowie in Köln Schulmusik, Philosophie und Tonsatz bei Friedrich Jaecker. 2007 schloss er seine Dissertation mit der hier veröffentlichten Studie zum Thema Kontrapunktische Strukturen im Instrumentalwerk Joseph Haydns ab. Er unterrichtet im Rahmen von Lehraufträgen an der Hochschule für Musik Köln und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main.

  • Der Kontrapunkt im Instrumentalwerk von Joseph Haydn (= musicolonia, Bd. 5). 285 S., 280 Notenbsp., Hardcover
    ISBN 978-3-936655-59-9
    EURO 34,80


(Cover anklicken zum Vergrößern)

Ausgehend von Haydns Instrumentalwerken der Zeit zwischen 1765 und 1775, die oft als seine "Sturm und Drang"-Phase bezeichnet wird, bietet das Buch zunächst einen Überblick über die wichtigsten der von Joseph Haydn verwendeten kontrapunktischen Satztechniken, Imitation und doppelter bzw. mehrfacher Kontrapunkt der Oktave. Ihre Untersuchung im Zusammenhang mit verschiedenen Sequenztypen, die vielfach die Basis für Haydns Kontrapunkt bilden, mündet in eine systematische Darstellung der einzelnen Modelle (reale und tonale Terzfall- bzw. Quintfallsequenz, Quintanstiegssequenz, Mischformen) und ihrer Zusammenhänge untereinander.

Die vielfältigen Arten der Anwendung dieser in den "Sturm und Drang"-Werken gleichsam in Reinkultur auffindbaren Strukturen im Spätwerk Haydns bestimmen den weiteren Gang der Untersuchungen. Hier richtet sich der Blick über den Sequenzkontrapunkt hinausgehend auf Phänomene wie die Stimmenverlagerung bzw. den Stimmtausch im Satzverlauf und den von Haydn häufig verwendeten Engführungskanon auf Dreiklangsbasis. Die verschiedenen Strukturen sind hinsichtlich ihrer Verknüpfung mit dem jeweiligen Gesamtsatz beschrieben und durch zahlreiche Notenbeispiele illustriert.

aktualisiert Mittwoch, 30. Dezember 2009
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